1.2oo Batterien auf hoher See?!

 

Ein Hochleistungsbatteriepaket auf hoher See? Die Freudenberg-Gruppe macht´s möglich. Nachdem sich das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Quantron AG zunächst eingehend mit der Brennstoffzelle und der Thematik „Titanen der Autobahn“ auseinandersetzte, geht es nun auf´s Wasser. Gemeinsam mit XALT Energy und ABB Marine & Ports möchte Freudenberg die Emissionen zu Wasser reduzieren. Der Lösungsansatz: Unglaubliche 8.816 kWh pro Fährschiff…


Die britische Fährgesellschaft P&O gab das gewaltige E|Mobilitäts Projekt in Auftrag. Zwei Schiffe wurden konkret geordert, zwei weitere stehen noch zur Option. Schon 2o23 werden die zwei E|Fähren zwischen Dover und Callais eingesetzt. „Die Leistung und Modularität der XALT-Batteriesysteme in Kombination mit einer hervorragenden Haltbarkeit haben uns überzeugt. Wir werden daher auch bei zukünftigen Projekten auf diese Batteriesysteme setzen. Ich freue mich schon auf die enge Zusammenarbeit mit XALT Energy, um die maritime Welt gemeinsam weiter zu elektrifizieren“, so der Vice President, Global Product Manager Energy Storage & Fuel Cells bei ABB Marine & Ports, Jostein Bogen.


Als Grundlage der elektrisch betriebenen Fähren dient die bislang größte Batterieinstallation im Marinebereich. 8.816 kWh stehen pro Schiff zur Verfügung. Realisiert wird das mit ca. 1.2oo Batterien, die auf insgesamt vier Racks verteilt werden. Wer denkt, dass diese Schiffe gänzlich emissionsfrei ihren Dienst tun, irrt. Die Batterien sollen vor allem beim Manövrieren im Hafen sowie beim Ab- und Anlegen zum Einsatz kommen, sodass diese Manöver reinelektrisch vonstattengehen. Während der Fahrten aber unterstütz der lautlose E|Antrieb das brummende Tagewerk der Dieseltriebwerke.


Die Zukunft der Schifffahrt ist emissionsfrei, leise und entweder rein batterieelektrisch oder besteht aus einem Hybridsystem in Kombination mit einer Brennstoffzelle. Freudenberg kann Kunden aus der Schifffahrtsindustrie beide Arten von Systemen anbieten und damit viel Kraft, Stabilität und Leistung“, fasst Nils Martens zusammen, seines Zeichens Leiter Battery & Fuel Cell Systems bei Freudenberg Sealing Technologies.


Quelle: www.elektroauto-news.net