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Das „Ladesäulenregister“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigt es deutlich: Berlin ist und bleibt wohl vorerst die Hauptstadt der Ladesäulen. Laut Register hat Berlin die Anzahl der öffentlich verfügbaren Ladesäulen von 974 (Stand: 12/2o19) auf 1.694 (Stand: o2/2o21) erhöhen können. Das entspricht einem unfassbaren Plus von mehr als 7o%!


Die Steigerung der Ladeorte Berlins klingt ja schon fantastisch; Zuwachst-Gigant aber ist überraschenderweise Wolfsburg. Zwar schaffte es die VW-Stadt mit Ihren derzeit 467 Ladesäulen nur auf Platz 5 im Städte-Ranking, jedoch verzeichnet sie einen Zuwachs von 1.5oo%. Im Dezember 2o19 noch verfügte sie über lediglich 28 Ladepunkte.


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Im Ländervergleich wird hingegen leider ersichtlich, dass unser schönes Bundesland beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur stark ins Hintertreffen geraten, ja sogar allem Anschein nach das Schlusslicht bildet. So findet man in Mecklenburg-Vorpommern kaum Orte, an denen geladen werden kann. Im Kontrast dazu bieten bspw. Bayern (8.325) oder Baden-Württemberg (7.o47) deutlich mehr Lademöglichkeiten und einen ebenso deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2o11.


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Von einst ca. 24.ooo Ladepunkten Ende 2o19 kletterte die Zahl der Elektro-Ladepunkte auf etwa 4o.ooo Stück. Das entspricht einem Wachstum von 66 %. Die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung Kerstin Andreae kommentiert die Bilanz zwar positiv, deutet aber auch in die Richtung der heimischen Wallbox: „Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur nimmt weiter Fahrt auf. Parallel dazu geht der Ausbau der privaten Ladepunkte dank des KfW-Förderprogramms für Wallboxen gerade durch die Decke. Damit bauen wir eine Ladeinfrastruktur auf, die sich am Bedarf der E-Mobilisten orientiert, denn mehr als 80 Prozent aller Ladevorgänge finden zu Hause oder am Arbeitsplatz statt.


Quelle: www.ecomento.de