LEINEN LOS | E-Mobilität in XXL zu Wasser!

 

Zwischen Moss und Horten in Norwegen fährt seit dem o1.03.2o21 die weltweit größte, vollelektrische Fähre. Die Bastø Electric soll dabei helfen, jährlich 3,8 Millionen Passagiere und 1,8 Millionen Fahrzeuge auf dieser Route zu befördern. Was für Zahlen, oder? Nicht ohne Grund ist dies die Verkehrsreichste Fährverbindung Norwegens.


Øyvind Lund, Geschäftsführer von Bastø Fosen, berichtet: „Es ist wichtig für uns, unsere soziale Verantwortung ernst zu nehmen. Wir wollen zum grünen Wandel beitragen. Der Bau von Bastø Electric ist nicht nur für uns ein Meilenstein, sondern auch für die Entwicklung emissionsfreier Fährtechnologien in Norwegen und international.


Die in der Türkei gebaute Bastø Electric ist nur eine von drei geplanten Elektrofähren. Batterie- und Ladesystem aber stammen von Siemens Energy in Trondheim. Die zum Antrieb notwendigen Bordbatterien haben eine Kapazität von unglaublichen 4.3oo kWh – das entspricht etwa 1o7 Nissan Leaf. Nice2Know: Auch bei Fähren gilt der Grundsatz „Wer parkt, lädt…“. Nach dem Anlegen lädt die Bastø Electric mit einer Ladeleistung von bis zu 7.2oo kW.


Bjørn Einar Brath, CEO bei Siemens Energy, sieht in dieser Art der Mobilität zu Wasser echtes Potenzial: „Die Elektrifizierung des Schiffsverkehrs ist eine der wirksamsten Maßnahmen, die wir als Gesellschaft ergreifen können, um zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beizutragen. Norwegen ist weltweit führend bei der Entwicklung dieser Art von Technologie. Im Laufe des Jahres werden wir in Norwegen bis zu 70 elektrische Fähren haben.


Flexibilität im Antriebsstrang aber wollte sich das Fährunternehmen nicht nehmen lassen. Im Falle des Falles kann die Bastø Electric daher auch mit Diesel oder als als Hybrid betrieben werden. Das vollelektrische Betreiben aber steht voll im Fokus!


Die MF Bastø Electric im Technik-Check…

Länge: 139,2
Breite: 21,o m
Fahrzeuge (Kapazität): 2oo Kfz bzw. 24 Lkw
Passagiere (Kapazität)6oo
Bord-Batterie (Kapazität): 4.3oo kWh
Fahrten: 2o bis 24 Touren zwischen Moss-Horten pro Tag


Quelle: www.businessportal-norwegen.com