LOTUS | eMobility im Auftrag Ihrer Majestät…

 

Lotus, die wohl traditionsgeladenste britische Automanufaktur, ist berühmt berüchtigt für ihre superleichten Mittelmotor-Sportwagen. Diese Leichtathleten sind wahre Driver´s Cars, glänzen durch Verzicht und überzeugen durch Kurvenspeed, den unsereins das letzte Mal auf der Achterbahn gespürt haben. Bislang setzte Lotus auf Vier- bzw. Sechszylindermotoren, die dicht hinter den Insassen ihren Dienst verrichteten. Nun aber richten die Briten ihre Segel neu aus und gehen mit der Lightweight Electric Vehicle Architecture (LEVA) den ersten Schritt in Richtung eMobility – mit dem offiziellen Segen der Queen.


Unter Führung von Lotus wird zukünftig ein lokales Entwicklungskonsortium an einer neuen Architektur für moderne Elektrofahrzeuge arbeiten – und das unter der Schirmherrschaft der britischen Regierung. Sie nämlich gab den Zuschlag und unterstützt fortan finanziell die Weiterentwicklung der in einem speziell ausgeschriebenen Ideenwettbewerb eingereichten Lightweight Electric Vehicle Architecture (LEVA).


Batteriebetriebene Autos der nächsten Generation auf die Räder stellen – nicht weniger hat sich LEVA zum Ziel gesetzt. Dieses Leichtbaustruktur-Konzept soll zum Vorzeigeprojekt für die gesamte Automobilindustrie werden. Gemeinsam mit den Leichtbau-Spezialisten von Sarginsons Industries, Wissenschaftlern der staatlichen Brunel University London und weiteren Experten in Sachen digitaler Fertigungskompetenz wird Lotus die in der Konzeption befindliche LEVA komplettieren.


Lotus Evija | © 2019 Lotus Cars


Lotus-Chefingenieur Matt Windle kommentiert: “Das sind großartige Neuigkeiten für unsere Industrie und ihren Übergang zur Elektrifizierung.“ Die staatliche Unterstützung, all das Expertenwissen sowie weiterer finanzieller Rückhalt seitens des chinesischen Mutterkonzerns Geely seien die ideale Grundlage für die Realisierung einer Reihe verschiedenster, elektrifizierter Sportwagen. Fahrdynamik, Verzicht und das Lotus-typische „Wow!“ beim Erkunden der möglichen Kurvengeschwindigkeiten sollen im Fokus stehen.


LEVA aber ist auch die Grundlage weiterer Ableger. Laut Firmenchef Phil Popham sind auch Limousinen, Grand Tourer, Crossover und SUVs auf Basis der Lightweight Electric Vehicle Architecture denkbar. So könnte die neue Architektur einem der größten Kritikpunkte aktueller Elektrofahrzeuge dramatisch gut zu Leibe rücken: dem viel zu hohen Leergewicht.


Nice2Know: Das 1.68o kg schwere E|Hypercar Lotus Evija basiert mit seinen vier Elektromotoren, 1.47o kW (2.ooo PS) und 1.7oo Nm nicht auf der neuen LEVA-Plattform. Schon 2o21 sollen die für über 2 Millionen Euro über den Händlertischen gehenden 13o Exemplare bestellbar sein. Was der Lotus Evija längs- und querdynamisch kann, erklärt Lotus´ Director of Vehicle Attributes, Gavan Kershaw hier. Zur Erinnerung: Das Kombiinstrument zeigt „mph“…


 

 


Quelle: www.ecomento.de