MOTORSPORT | FIA Electric-GT-Series!

 

News aus dem Motorsport! Zusätzlich zu Formel-E und Extreme-E erwarten wir eine neue Rennserie – diesmal mit einer erheblichen Nähe zu Straßenfahrzeugen. Der Automobilsport-Weltverband FIA gab neuartige Regularien für elektrisch getriebene GT-Rennwagen bekannt. Genauer spezifiziert sind Auflagen in Bezug auf die technischen Belange der Fahrzeuge sowie auf die Ladetechnik. Allerdings geht es hier nicht nur um actiongeladenen Motorsport zum Zuschauen – diese GT-Rennserie dient auch als Grundlage für Fahrzeug- und Technologieerprobung. Noch aber handelt es sich nur um ein Konzept.


© 2021 FIA


Laut Reglement dürfen bis zu vier Elektromotoren für schnelle Rundenzeiten und massig Traktion sorgen. In pucto Leistung sollen sich die Rennfahrzeuge zwar am derzeitigen GT3-Reglement orientieren, dürften diese aber bei Beschleunigung und Rundenzeit angesichts der deutlichen Technologievorteile dramatisch unterbieten. FIA-GT-Präsidentin Leena Gade sieht eine Zukunft für diese neuartige Rennklasse: „Der Markt für elektrische Hochleistungs-Straßenautos wächst stetig, daher ist eine Plattform für die Hersteller zum Entwickeln und Vorführen ihrer Technologie dringend nötig.


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Was aber steht Motorsport-Fans nun bevor? Die Basics: Die GT-Renner sollen ein Mindestgewicht von 1.49o kg nicht unterschreiten, sodass bis zu 43o kW / 585 PS für einen Sprintwert von 2,4 Sekunden aus dem Stand auf 1oo km/h genügen sollten. Auf langen Geraden sollten sogar bis zu 3oo km/h anliegen. Die Batteriepacks sind überdies nicht einheitlich – die Hersteller sind also frei, ihre eigene Architektur im Rennfahrzeug unterzubringen – ganz im Gegensatz zum Reglement der Formel-E. Einzig die Lithium-Ionen-Akkus werden vom französischen Zulieferer Saft zur Verfügung gestellt.


© 2021 FIA


Das hat übrigens einen wirklich guten Grund, denn die Ladeleistung der GT-Fahrzeuge soll bei nicht weniger als 7oo kW liegen. Mit nur einem einzigen Boxenstopp wird in der Electric-GT-Series somit nach wenigen Minuten bis zu 6o % der maximal 87 kWh erreicht sein. An der dafür notwendigen Ladetechnik fehlt es allerdings bislang noch…


Quelle: www.ecomento.de