VERSORGUNGSAUFLAGE | Ladestecker statt Zapfsäule!

 

Mit ihrem Konjunkturpaket fördert die Bundesregierung unter anderem auch das nachhaltige Voranschreiten der Elektromobilität. Neben den finanziellen Vorteilen die dieses Paket mit sich bringt, soll das es jedoch auch den Bereich der öffentlichen Ladeinfrastruktur mit ordentlich Frischluft versorgen – bspw. durch eine verbindliche, zunehmende Elektrifizierung des bereits bestehenden Tankstellennetzes.


Allein für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos stehen mit dem Zukunftspaket 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung. „Insbesondere soll das einheitliche Bezahlsystem für Ladesäulen nun zügig umgesetzt werden“, merkt die Koalition an. Weiterhin heißt es: „Durch eine Versorgungsauflage soll geregelt werden, dass an allen Tankstellen in Deutschland auch Ladepunkte angeboten werden.“ Gemeint sein könnte damit eine bundesweit einheitlich geregelte Auflage zur verpflichtenden Installation einer bestimmten Anzahl von Lademöglichkeiten pro Tankstelle. Konkretes dazu ist zwar bislang nicht bekannt – das Potenzial einer solchen Auflage aber ist angesichts von ca. 14.5oo Tankstellen deutschlandweit wirklich vielversprechend.


Bislang kennen wir das Ergänzen bestehender Tankstellen um Lademöglichkeiten für Elektromobilisten lediglich als Eigeninitiative bzw. Leuchtturmprojekte einiger Konzerne. So hat ARAL immerhin 5 Schnellladestationen, SHELL hingegen bereits 5o Schnellladestationen in ganz Deutschland aufgestellt.


Quelle: www.ecomento.de