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VW ID. Polo Trend: Der elektrische Volks-Polo startet für 24.995 Euro

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  VW ID. Polo Trend: Der elektrische Volks-Polo startet für 24.995 Euro </h1 > Bild: Volkswagen Der Name ist Programm: Nach Jahrzehnten als meistverkaufter Kleinwagen Deutschlands wird der Polo jetzt elektrisch – und zwar so, wie viele es sich gewünscht haben. Seit Mitte Juli ist die Basisversion „Trend“ des VW ID. Polo bestellbar. Preis: 24.995 Euro. Damit löst VW ein Versprechen ein, das lange auf sich warten ließ. Inhalt Endlich der bezahlbare Einstieg Die Ausstattungsvarianten im Überblick Was steckt in der Basisversion? Mit Förderung deutlich unter 25.000 Euro Der Wettbewerb im Kleinwagensegment Was das für die Ladeinfrastruktur bedeutet Fazit Endlich der bezahlbare Einstieg Der ID. Polo war zunächst nur als teure 155-kW-Version mit großem 52-kWh-Akku verfügbar – ab 33.795 Euro. Für einen Kleinwagen, der als „Volks-Stromer“ positioniert werden sollte, ein deutlich zu hoher Einstiegspreis. Die Kritik daran war entsprechend laut. Jetzt hat VW nachgelegt:  Die Ausstattungslinie „Trend“ ist mit einem 85-kW-Motor (115 PS) und 290 Nm Drehmoment ausgestattet. Die Batterie mit 37 kWh basiert auf robuster Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) und gilt als besonders zyklenfest. Die WLTP-Reichweite liegt bei rund 300 Kilometern – für ein Stadt- und Pendlerauto ein solider Wert. An Schnellladesäulen sind Ladeleistungen von bis zu 90 kW möglich. Bild: Volkswagen Die Ausstattungsvarianten im Überblick Variante Preis (UVP) Batterie Reichweite Trend 24.995 € 37 kWh ca. 300 km Life 27.995 € / 33.795 € 37 kWh / 52 kWh 300 km / 455 km Style 32.400 € / 36.995 € 37 kWh / 52 kWh 300 km / 455 km Wer mehr Reichweite braucht, greift zur 52-kWh-Version mit bis zu 455 Kilometern – ausreichend für gelegentliche Langstrecken. Was steckt in der Basisversion? Trotz des Einstiegspreises ist die Trend-Ausstattung keine Sparversion ohne Substanz. Serienmäßig an Bord sind Climatronic, zwei USB-C-Anschlüsse mit 60 Watt, ein digitales Cockpit hinterm Lenkrad, ein 12,9-Zoll-Infotainment-Display sowie Side Assist und LED-Scheinwerfer mit Light Assist. Für unter 25.000 Euro ist das eine ordentliche Grundausstattung. Allerdings gibt es auch Kritik: Zahlreiche Funktionen, die viele Käufer inzwischen als selbstverständlich ansehen, sind nur gegen Aufpreis erhältlich. Wer alle Komfortfeatures möchte, landet schnell bei einem höheren Endpreis. Bild: Volkswagen Mit Förderung deutlich unter 25.000 Euro Der tatsächliche Kaufpreis kann noch deutlich niedriger ausfallen. Zusätzlich zur staatlichen E-Auto-Förderung (bis zu 6.000 Euro, je nach Einkommen) bietet VW über den Konfigurator eine hauseigene „ID. Kaufprämie“ von bis zu 3.000 Euro. Kombiniert könnte der Effektivpreis für die Trend-Version deutlich unter 20.000 Euro fallen – ein Preis, der Elektromobilität für eine völlig neue Käuferschicht öffnet. Der Wettbewerb im Kleinwagensegment Der ID. Polo trifft auf wachsende Konkurrenz im E-Kleinwagen-Segment: Skoda Epiq soll ab September bestellbar sein, Cupra Raval kostet ab 25.950 Euro. Mit dem aggressiven Trend-Einstieg positioniert sich VW jetzt deutlich vor beiden Konzernschwestern – zumindest preislich. Auch innerhalb des eigenen Portfolios sorgt der neue Basispreis für Bewegung: Durch hohe Rabatte war der größere ID.3 Neo zeitweise günstiger zu haben als die voll ausgestatteten 155-kW-Versionen des ID. Polo. Mit dem Trend-Einstieg für 24.995 Euro wird diese Hierarchie nun wieder geraderückt – der Polo bleibt die kompaktere, günstigere Wahl. Bild: Volkswagen Was das für die Ladeinfrastruktur bedeutet Mit dem ID. Polo Trend erschließt VW eine neue Zielgruppe: Erstkäufer, Zweitwagenbesitzer, Pendler mit begrenztem Budget. Genau diese Käuferschicht ist besonders auf eine zuverlässige, günstige Ladelösung zu Hause angewiesen – anders als bei Premiumfahrzeugen ist bei einem 25.000-Euro-Auto jeder zusätzliche Euro für die Ladeinfrastruktur eine bewusste Entscheidung. Für das E-Handwerk bedeutet das: Beratung zu preisbewussten Wallbox-Lösungen wird wichtiger. Nicht jeder ID. Polo-Käufer braucht die teuerste bidirektionale Lösung – aber jeder braucht eine sichere, fachgerecht installierte Grundlösung fürs Laden zu Hause.   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Mit dem ID. Polo Trend für 24.995 Euro liefert VW endlich das, was der Name verspricht: einen bezahlbaren Elektro-Polo für den Alltag. Die Auslieferungen starten im September 2026, die Basisversion mit kleinem Akku folgt gegen Jahresende. Für Elektrofachbetriebe ist das ein klares Signal: Die Zielgruppe für Ladeinfrastruktur wird breiter – und preisbewusster. Quellen: Volkswagen, AUTO BILD, electrive.net, winfuture.de, InsideEVs.de, ElektroQuatsch Vorheriger Beitrag

E-Auto vs. Verbrenner 2026: Lohnt sich der Umstieg wirklich?

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  Lohnt sich ein E-Auto 2026 wirklich? Die ehrliche Rechnung </h1 > Bild: Jacek S. @pexels Jeder vierte Neuwagen fährt inzwischen elektrisch. Gleichzeitig fragen sich Millionen Deutsche: Lohnt sich das für mich auch? Die Antwort ist keine einfache Ja/Nein-Frage – sie hängt von drei Faktoren ab: Wo lädst du, wie viel fährst du, und wie lange behältst du das Auto? Inhalt Was ein E-Auto wirklich kostet Für wen lohnt es sich – und für wen nicht Das konkrete Rechenbeispiel Die Rolle der Wallbox Fazit Was ein E-Auto wirklich kostet Bild: Engin Akyurt @pexels Ein E-Auto verursacht 2026 reale Gesamtkosten von rund 30 bis 50 Cent pro Kilometer – abhängig von Strompreis, Wartung und Finanzierung. Der größte und am häufigsten unterschätzte Kostenblock ist dabei der Wertverlust, nicht die Energiekosten. Ad Hoc News Die Gesamtkosten teilen sich auf in: 1. Anschaffung E-Autos kosten im Schnitt noch 3.000 bis 8.000 Euro mehr als vergleichbare Verbrenner. Allerdings verlieren sie langsamer an Wert – ein VW ID.3 hält nach 3 Jahren noch rund 55 bis 60 Prozent seines Wertes, ein Golf Benziner nur ca. 50 Prozent. Mit der neuen Förderung (bis 6.000 Euro seit Mai 2026) schrumpft der Mehrpreis weiter. 2. Energiekosten Antrieb Kosten pro 100 km E-Auto – Heimwallbox ca. 4–7 € E-Auto – PV-Anlage ca. 2 € E-Auto – Schnelllader ca. 12–19 € Benziner (1,83 €/Liter) ca. 14 € Diesel (1,75 €/Liter) ca. 10 € Wer zu Hause lädt und viel fährt, fährt mit dem E-Auto deutlich günstiger pro Kilometer. Wer auf öffentliches Schnellladen angewiesen ist oder unter 10.000 Kilometer im Jahr fährt, holt den Anschaffungs-Aufpreis kaum herein. 3. Weitere Kostenfaktoren Ein Elektromotor hat nur rund 20 bewegliche Teile, ein Verbrenner über 1.000. Ölwechsel, Zündkerzen, Kupplung und Auspuff entfallen komplett. Laut ADAC liegen die Wartungskosten für E-Autos bei 200 bis 600 Euro pro Jahr, für Verbrenner bei 500 bis 1.000 Euro – über fünf Jahre kann das einen Unterschied von 2.000 bis 3.000 Euro ausmachen. Dazu kommen: Kfz-Steuer: E-Autos bis Ende 2030 zugelassen sind bis zu zehn Jahre steuerbefreit (max. bis 2035). Verbrenner zahlen 100 bis 400 Euro jährlich. THG-Prämie: 260 bis 310 Euro pro Jahr, die E-Auto-Fahrer für ihre CO₂-Einsparung erhalten. CO₂-Abgabe: 2026 liegt der CO₂-Preis bei 55 bis 65 Euro pro Tonne – das macht Benzin rund 17 Cent und Diesel rund 19 Cent pro Liter teurer. E-Autos sind davon nicht betroffen. Für wen lohnt es sich – und für wen nicht Die TCO-Bilanz kippt zugunsten des E-Autos, wenn drei Bedingungen zusammenkommen: regelmäßiges Heimladen mit Wallbox, eine Fahrleistung über 12.000 km pro Jahr und eine Haltedauer von mindestens vier bis fünf Jahren. E-Auto lohnt sich besonders für: Pendler mit täglicher Strecke und Heimwallbox Vielfahrer ab 12.000 km/Jahr Dienstwagenfahrer (0,25% statt 1% Versteuerung) Haushalte mit PV-Anlage Stadtfahrer mit kurzen täglichen Strecken Verbrenner bleibt die bessere Wahl für: Wenigfahrer unter 8.000 km/Jahr Langstreckenprofis ohne planbare Ladestopps Wer keinen eigenen Stellplatz hat Wer das Auto häufig wechselt Das konkrete Rechenbeispiel Wer ein E-Auto mit 35.000 Euro gegen einen Verbrenner mit 28.000 Euro bei 15.000 km Jahresfahrleistung und 8 Jahren Haltedauer vergleicht: Das E-Auto verursacht rund 765 Euro jährliche Energiekosten, der Verbrenner rund 1.856 Euro – eine Differenz von 1.091 Euro pro Jahr. Über 8 Jahre: rund 8.700 Euro Ersparnis allein bei den Energiekosten. Dazu kommen Wartungsersparnis (bis 3.000 Euro), Kfz-Steuerbefreiung (bis 3.500 Euro) und THG-Prämie (bis 2.480 Euro). Der Mehrpreis bei der Anschaffung ist in diesem Szenario längst ausgeglichen. Bild: svesh production @pexels Die Rolle der Wallbox Die Gesamtkostenrechnung hängt fast vollständig an drei Variablen: Ladestrompreis, Jahresfahrleistung und Haltedauer. Und der Ladestrompreis hängt direkt davon ab, wo geladen wird. Wer zu Hause an der Wallbox lädt, zahlt 4 bis 7 Euro auf 100 km. Wer auf öffentliche Schnelllader angewiesen ist, zahlt bis zu 19 Euro – fast so viel wie ein Benziner. Die Heimwallbox ist damit nicht nur Komfort, sondern die wichtigste Investition für alle, die mit dem E-Auto wirklich sparen wollen. Eine professionell installierte Wallbox vom Elektrofachbetrieb kostet 1.500 bis 3.500 Euro einmalig – und amortisiert sich bei einem Vielfahrer innerhalb von zwei bis drei Jahren.   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Die ehrlichste Empfehlung: Wer ein Stadt- oder Pendlerauto sucht und zu Hause laden kann, fährt mit dem E-Auto langfristig deutlich günstiger und sauberer. Wer Langstrecken-Vielfahrer ist, sollte den Plug-in-Hybrid prüfen oder noch abwarten, bis Schnellladen flächig wirtschaftlicher wird. 2026 ist der Break-even näher als je zuvor: sinkende Kaufpreise, neue Förderung bis 6.000 Euro, stabile Stromkosten und volatile Spritpreise sprechen für den Umstieg. Die entscheidende Investition dabei ist die Heimwallbox – sie macht den Unterschied zwischen teuer und günstig. Quellen: ADAC, SpritFuchs, Verivox, DAT/Schwacke, Voylt, Polarstern Energie, numeravision.com Vorheriger Beitrag

Spritpreise 2026: Von 1,75 auf 2,45 € – E-Auto als Ausweg

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  Spritpreise 2026: Von 1,75 auf 2,45 € – E-Auto als Ausweg </h1 > Bild: Engin Akyurt @unsplash Der Frühling 2026 hat vielen deutschen Autofahrern eine bittere Lektion erteilt: Der Dieselpreis erreichte mit 2,45 Euro pro Liter am 7. April 2026 ein Allzeithoch – und übertraf damit sogar den bisherigen Rekord aus dem März 2022, als der russische Angriff auf die Ukraine die Energiepreise in die Höhe getrieben hatte. Wer ein Elektroauto fährt und zu Hause lädt, hat das alles entspannt von der Seitenlinie beobachtet. Inhalt Was passiert ist Das eigentliche Problem: Die Unplanbarkeit Was E-Auto-Fahrer anders machen Die Lektion aus 2026 Fazit Was passiert ist Ende Februar 2026 begann der Irankrieg – und mit ihm eine Preisspirale, die Millionen Autofahrer in Deutschland kalt erwischte. Die iranische Blockade der Straße von Hormus und wiederholte Angriffe auf Energieinfrastruktur in der Golfregion ließen den weltweiten Ölpreis in die Höhe schießen. Vor Beginn des Konflikts lagen die Preise deutlich niedriger: Ein Liter Super kostete 1,83 Euro, Diesel 1,75 Euro. Innerhalb weniger Wochen schossen die Preise auf 2,20 Euro für Benzin und 2,36 Euro für Diesel – und weiter bis zum Allzeithoch. Die Preisentwicklung in der Übersicht: Zeitpunkt Benzin (Super E5) Diesel Februar 2026 (vor Irankrieg) 1,83 € 1,75 € 7. April 2026 (Allzeithoch) ~2,20 € 2,45 € (Rekord!) Ab 1. Mai (Tankrabatt ~17 Ct) ~2,00 € ~1,98 € 22. Juni 2026 (aktuell) 1,83 € 1,75 € Innerhalb von nur vier Monaten schwankte der Dieselpreis um 70 Cent pro Liter – bei einem 60-Liter-Tank bedeutet das eine Kostendifferenz von über 40 Euro pro Tankfüllung. Wer monatlich zweimal tankt, hat im schlimmsten Monat 80 Euro mehr gezahlt als noch im Februar. Bild: @unsplash Das eigentliche Problem: Die Unplanbarkeit Der aktuelle Preis ist wieder gesunken – aber das ist kein Grund zur Entwarnung. Die Situation zwischen den USA und dem Iran ist weiterhin angespannt. Und die Geschichte zeigt: Es braucht nur einen neuen Konflikt, eine OPEC-Entscheidung oder eine Spekulationswelle, um die Preise innerhalb von Tagen wieder explodieren zu lassen. Rund 64 Prozent des Endverbraucherpreises bei Benzin entfallen auf Steuern und Abgaben – darunter Energiesteuer, Mehrwertsteuer und die CO₂-Abgabe. Diese erklären das hohe Preisniveau, aber nicht die extreme Volatilität. Die kommt vom Weltmarkt – und auf den hat kein einzelner Verbraucher Einfluss. Das Fazit für jeden Verbrennerfahrer: Du kannst deinen Kraftstoffpreis nicht planen, nicht beeinflussen und nicht absichern. Du bist abhängig von Kriegen, Spekulanten und OPEC-Entscheidungen. Was E-Auto-Fahrer anders machen Während Millionen Deutsche im Frühjahr 2026 bang auf die Preistafeln an Tankstellen schauten, haben E-Auto-Fahrer mit Heimwallbox diese Entwicklung kaum gespürt. Der Haushaltsstrompreis ist kurzfristig stabil und planbar – er ändert sich nicht täglich mit dem Ölpreis. Der Vergleich auf 100 km (aktuell): Benziner (7,5 Liter/100 km): ca. 13,70 Euro Diesel (5,5 Liter/100 km): ca. 9,60 Euro E-Auto an der Heimwallbox (31 Ct/kWh): ca. 6,65 Euro E-Auto mit PV-Anlage: unter 2,00 Euro Und während der Spritpreisspitze im April hätte der Vergleich noch deutlicher ausgefallen: Diesel über 13 Euro auf 100 km, E-Auto unverändert bei 6,65 Euro. Bild: Ibrahim Boran @unsplash Die Lektion aus 2026 Der Irankrieg hat einmal mehr gezeigt, wie verwundbar Verbrennerfahrer gegenüber globalen Ereignissen sind. Was 2022 der Ukrainekrieg war, war 2026 der Irankonflikt – und es wird immer wieder neue Auslöser geben. Für das E-Handwerk bedeutet das: Die Argumente für eine Heimwallbox werden stärker, je volatiler die Spritpreise sind. Wer zu Hause lädt, zahlt einen planbaren, stabilen Preis – unabhängig davon, was in der Straße von Hormus passiert. Die Beratung durch Elektrofachbetriebe, die richtigen Wallbox-Lösungen, PV-Integration und intelligentes Lastmanagement sind gefragter denn je. Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Die Spritpreise sind aktuell wieder gesunken – aber das kann sich morgen ändern. 2026 hat gezeigt: 70 Cent Schwankung beim Diesel in vier Monaten sind möglich. Wer ein E-Auto fährt und zu Hause lädt, ist aus diesem Preiskarussell ausgestiegen. Die Heimwallbox ist damit nicht nur ein Komfortgewinn, sondern echte finanzielle Absicherung gegen eine Welt, in der Ölpreise von Kriegen und Spekulanten bestimmt werden. Quellen: ADAC, Statista/en2x, ZDFheute, Euronews, DIW Berlin, SpritFuchs Vorheriger BeitragNächster Beitrag

Historische Wende: E-Autos überholen Benziner erstmals bei den Neuzulassungen

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  Historische Wende: E-Autos überholen Benziner erstmals bei den Neuzulassungen </h1 > Bild: Nik @unsplash Der April 2026 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Automobilgeschichte: Zum ersten Mal überholen reine Elektroautos den Benziner bei den monatlichen Neuzulassungen. 64.350 neue E-Autos stehen 53.420 Benzinern gegenüber – ein Vorsprung von fast 11.000 Fahrzeugen. Was lange als Zukunftsszenario galt, ist jetzt Gegenwart. Inhalt Die Zahlen sprechen eine klare Sprache Top 10 der meistverkauften E-Autos April 2026 Benziner und Diesel auf dem Rückzug Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Fazit Die Zahlen sprechen eine klare Sprache Im April wurden in Deutschland 249.163 Personenkraftwagen neu zugelassen. Elektro-Pkw kamen auf 64.350 Neuzulassungen (+41,3%) und einen Anteil von 25,8 Prozent. Benziner gingen mit 53.420 Neuzulassungen um 20 Prozent zurück, ihr Anteil betrug nur noch 21,4 Prozent. Der Anteil der Diesel-Pkw lag mit 32.437 Fahrzeugen nach einem Minus von 13,8 Prozent bei 13,0 Prozent. Noch beeindruckender: Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen fiel erstmals unter 100 Gramm pro Kilometer auf 97,6 g/km (−10,7%). Der Trend über drei Monate: Monat E-Auto Neuzulassungen Wachstum Marktanteil Februar 2026 46.275 +28,7% 21,9% März 2026 70.663 +66,2% 24,0% April 2026 64.350 +41,3% 25,8% Drei Monate in Folge über 20 Prozent Marktanteil – das ist kein Ausreißer, sondern ein nachhaltiger Trend. Bild: @Škoda Top 10 der meistverkauften E-Autos April 2026 Der Škoda Elroq führt das BEV-Ranking der ersten vier Monate 2026 klar an und liegt mit 13.740 Verkäufen vor dem VW ID.3 und dem Tesla Model Y. Auffällig stark ist der Volkswagen-Konzern: Mit Škoda Elroq, VW ID.3, VW ID.7, Škoda Enyaq, VW ID.4/ID.5, Seat Born und Seat Tavascan stammen gleich sieben der Top-13-Modelle aus dem Konzernumfeld. Im April lag der VW ID.3 auf Position 1 und löste damit das Tesla Model Y von der ersten Position ab, das es im April nur auf Platz 8 schaffte. Bemerkenswert auch die Entwicklung bei den Chinesen: BYD schnitt mit 4.705 neuen Fahrzeugen und einer Verdreifachung im Vorjahresvergleich besser ab als Tesla. Leapmotor steigerte den Absatz um 331,5 Prozent auf 1.355 Fahrzeuge. Benziner und Diesel auf dem Rückzug Die Kehrseite des E-Auto-Booms: Verbrenner verlieren massiv. Mit jedem Monat, in dem der Benziner Anteile verliert, steigt das Restwertrisiko für Verbrenner-Bestände. Für Unternehmen mit gemischten Fuhrparks wird die Frage spitzer: Verbrenner-Leasingverträge, die 2026 und 2027 auslaufen, treffen auf sinkende Restwerte. Der Diesel ist in Europa ohnehin schon fast Geschichte: EU-weit betrug der Diesel-Anteil in Q1/2026 nur noch 7,7 Prozent. Deutschland ist mit 13 Prozent noch ein Ausreißer – aber auch hier geht der Trend klar nach unten. Bild: engin akyurt @unsplash Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Mit 223.980 E-Auto-Neuzulassungen allein in den ersten vier Monaten 2026 wächst der Bedarf an Ladeinfrastruktur rasant. Drei Entwicklungen sind besonders relevant: 1. Private Zulassungen holen auf Der private Anteil legte um 8,2 Prozent zu und erreichte 35,4 Prozent. Immer mehr Privatpersonen steigen auf Elektro um – befeuert durch die neue E-Auto-Förderung (seit 19. Mai beantragbar). Das bedeutet: Mehr Wallbox-Bedarf auch im privaten Bereich, besonders in Mehrfamilienhäusern. 2. Günstigere Modelle treiben den Markt Mit Hyundai Inster und Citroën ë-C3 schaffen erstmals günstige Einstiegsmodelle die Top 20. Eine neue, preisbewusste Käuferschicht entsteht – und auch diese Käufer brauchen Lademöglichkeiten zu Hause und am Arbeitsplatz. 3. Zwei Förderprogramme ziehen gleichzeitig Die neue E-Auto-Kaufprämie (bis zu 6.000 Euro) und die Wallbox-Förderung für Mehrparteienhäuser (500 Mio. Euro) laufen parallel. Für das E-Handwerk ergibt sich daraus eine klare Botschaft: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Kapazitäten und Kompetenzen aufzubauen. Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Mehr geförderte E-Autos bedeuten direkt mehr Wallbox-Bedarf. Die Förderung ist bewusst auf untere und mittlere Einkommensgruppen ausgerichtet – also auf eine Käuferschicht, die oft in Mehrfamilienhäusern wohnt und auf öffentliche oder gemeinschaftliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist. Für das E-Handwerk kommen hier zwei Förderprogramme zusammen: Die E-Auto-Förderung treibt die Nachfrage, die neue BMV-Wallbox-Förderung für Mehrparteienhäuser (500 Mio. Euro, Anträge seit 15. April) schafft die Lademöglichkeit. Wer als Elektrofachbetrieb jetzt präsent ist, profitiert doppelt.   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Der April 2026 ist historisch: Erstmals überholen E-Autos den Benziner bei den Neuzulassungen in Deutschland. Mit 25,8 Prozent Marktanteil, einem CO₂-Schnitt unter 100 g/km und 223.980 neuen E-Autos in nur vier Monaten ist die Elektromobilität endgültig im Massenmarkt angekommen. Für das E-Handwerk gilt: Die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur wird weiter steigen – und zwar breiter und vielfältiger als je zuvor. Quellen: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), GoingElectric.de, ADAC, ecomento.de, electricar-magazin.de, basicthinking.de Vorheriger Beitrag

E-Auto-Förderung 2026: Antragsportal jetzt offen – bis zu 6.000 Euro beantragen

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  E-Auto-Förderung 2026: Antragsportal jetzt offen – bis zu 6.000 Euro beantragen </h1 > Bild: Michelle Henderson @unsplash Seit dem 19. Mai 2026 ist es so weit: Das Antragsportal für die neue staatliche E-Auto-Förderung ist geöffnet. Wer seit Januar 2026 ein Elektroauto zugelassen hat, kann die Förderung jetzt rückwirkend beantragen. Bis zu 6.000 Euro Zuschuss sind möglich – gestaffelt nach Einkommen und Kindern. Inhalt Was wird gefördert? Wie hoch ist die Förderung? Was brauche ich für den Antrag? Was gilt es noch zu beachten? Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Fazit Was wird gefördert? Gefördert werden alle Neuwagen mit Erstzulassung ab 01.01.2026 – also auch rückwirkend für Zulassungen aus Januar bis April. Entscheidend ist das Datum der Zulassung, nicht des Kaufvertrags. Förderfähige Fahrzeuge: Batterieelektrische Autos (BEV) Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) Fahrzeuge mit Range Extender (REEV) Plug-in-Hybride (PHEV) – max. 60g CO₂/km oder mind. 80 km elektrische Reichweite, Erstzulassung bis 30.06.2027 Sowohl Kauf als auch Leasing werden gefördert. Eine Preisobergrenze gibt es nicht. Gebrauchtwagen und Tageszulassungen sind ausgeschlossen. Bild: Christian Dubovan @unsplash Wie hoch ist die Förderung? Die Förderhöhe ist sozial gestaffelt – Familien und Geringverdiener profitieren am stärksten: Bild: @Bundesumweltministerium (BMUKN) Wichtig: Gemeint ist das zu versteuernde Haushaltseinkommen – nicht der Bruttolohn. Werbungskosten, Sonderausgaben und Kinderfreibeträge werden abgezogen. Die Höhe geht aus dem Steuerbescheid hervor. Was brauche ich für den Antrag? – Die Antragstellung läuft digital über die Förderzentrale Deutschland (foerderzentrale.gov.de). Folgendes wird benötigt: Online-Personalausweis oder Elster-Zertifikat (Pflicht – kein Antrag ohne digitale Identifikation) Die zwei neuesten Einkommensteuerbescheide Bei PHEVs: EU-Konformitätsbescheinigung (CoC-Dokument) vom Händler Nachweis der Erstzulassung Wer bisher keine Steuererklärung abgegeben hat, kann diese nachträglich einreichen – auch bei geringem oder keinem Einkommen. Bild: Towfiqu barbhuiya @unsplash Was gilt es noch zu beachten? Mindesthaltedauer: 36 Monate ab Erstzulassung – wer früher verkauft, muss zurückzahlen Budget: 3 Milliarden Euro für ca. 800.000 Fahrzeuge bis 2029 – kein Enddatum, aber Mittel sind begrenzt Chinesische Fahrzeuge: Aktuell noch förderfähig – eine Einschränkung auf EU-Produktion wird aber geprüft Antragszeit: Bis zu 1 Jahr nach Zulassung – also keine Panik, aber auch nicht ewig warten Mehrere Hersteller legen zusätzlich eigene Prämien obendrauf. Citroën zum Beispiel verdoppelt die staatliche Förderung beim ë-C3, was den Einstiegspreis auf unter 8.000 Euro drücken kann. Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Mehr geförderte E-Autos bedeuten direkt mehr Wallbox-Bedarf. Die Förderung ist bewusst auf untere und mittlere Einkommensgruppen ausgerichtet – also auf eine Käuferschicht, die oft in Mehrfamilienhäusern wohnt und auf öffentliche oder gemeinschaftliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist. Für das E-Handwerk kommen hier zwei Förderprogramme zusammen: Die E-Auto-Förderung treibt die Nachfrage, die neue BMV-Wallbox-Förderung für Mehrparteienhäuser (500 Mio. Euro, Anträge seit 15. April) schafft die Lademöglichkeit. Wer als Elektrofachbetrieb jetzt präsent ist, profitiert doppelt.   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Die E-Auto-Förderung ist da – und das Antragsportal ist offen. Wer seit Januar 2026 ein Elektroauto zugelassen hat, sollte jetzt aktiv werden. Bis zu 6.000 Euro rückwirkend sind ein starkes Argument für den Umstieg. Für das E-Handwerk gilt: Mehr Förderung bedeutet mehr Nachfrage – nach E-Autos und nach Ladeinfrastruktur. Quellen: BAFA / Förderzentrale Deutschland, Bundesumweltministerium, Citroën Deutschland Vorheriger Beitrag

Die elektrische Mittelklasse ist da: Mercedes C-Klasse elektrisch – und die Konkurrenz schläft nicht

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  Die elektrische Mittelklasse ist da: Mercedes C-Klasse elektrisch – und die Konkurrenz schläft nicht </h1 > Bild: @Mercedes-Benz 2026 wird zum Jahr der elektrischen Mittelklasse-Limousinen. Mercedes hat am 20. April die neue elektrische C-Klasse vorgestellt, BMW brachte im März den i3 der Neuen Klasse. Zwei Ikonen der deutschen Premiumklasse, beide neu gedacht, beide rein elektrisch. Das Segment, das jahrelang als zu konservativ für den Elektro-Wandel galt, ist jetzt einer der spannendsten Schauplätze der Elektromobilität. Inhalt Mercedes macht Ernst Premium-Elektro als Firmenwagen-Magnet BMW i3 vs. Mercedes C-Klasse: Das Duell der Mittelklasse Was das für die Ladeinfrastruktur bedeutet Fazit Mercedes macht Ernst Den Einstieg in die Elektromobilität vor einigen Jahren hatte man sich bei Mercedes sicher leichter vorgestellt: Technik, Nachfrage und Ladeinfrastruktur griffen nicht wie gewünscht ineinander. Das eigenwillige Design der EQ-Limousinen kam nicht an. Jetzt der Neustart: Die elektrische C-Klasse trägt wieder ihren ikonischen Namen, basiert auf der neuen 800-Volt-Plattform MB.EA und teilt sich die Technik mit dem bereits erhältlichen elektrischen GLC. Die wichtigsten Daten auf einen Blick: Reichweite: bis zu 762 km (WLTP) Ladeleistung: bis zu 330 kW DC / 22 Minuten (10–80%) Antrieb: 360 kW (490 PS), Allrad Akku: 94 kWh Besonderheit: Zweigang-Getriebe an der Hinterachse für mehr Effizienz Preis: unter 70.000 Euro (C 400 4MATIC), Bestellstart Mai 2026, Marktstart Herbst 2026 Bild: @Mercedes-Benz Premium-Elektro als Firmenwagen-Magnet Die C-Klasse war schon immer ein Firmenwagen-Champion – und das wird sich elektrisch nicht ändern. Mit der 0,25-Prozent-Versteuerung ergibt sich ein geldwerter Vorteil von circa 150 bis 163 Euro monatlich. Ein Verbrenner-C-Klasse mit ähnlicher Ausstattung erzeugt circa 500 bis 600 Euro – die Ersparnis beträgt also 350 bis 450 Euro pro Monat.  Für Unternehmen und Dienstwagenfahrer ist das ein klares Argument. BMW i3 vs. Mercedes C-Klasse: Das Duell der Mittelklasse BMW führt bei Reichweite und Ladeleistung, Mercedes bietet das Zweigang-Getriebe und den MBUX Hyperscreen sowie traditionell höheres Komfortniveau. Es wird ein enges Rennen – die finale Entscheidung fällt beim Preis und beim persönlichen Geschmack. Der direkte Vergleich: Mercedes C 400 4MATIC BMW i3 Reichweite 762 km über 900 km Ladeleistung 330 kW 400 kW Ladezeit (10–80%) 22 Min. 21 Min. Akku 94 kWh 108 kWh Marktstart Herbst 2026 bereits verfügbar Bild: @Mercedes-Benz Was das für die Ladeinfrastruktur bedeutet Elektrische Premiumlimousinen sind zu einem großen Teil Firmenwagen – und Firmenwagen werden überwiegend zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen. Mit 68,5 Prozent gewerblichen Neuzulassungen im Februar 2026 ist dieser Trend eindeutig. Für das E-Handwerk bedeutet der Boom der elektrischen Mittelklasse konkret: Wallbox-Bedarf steigt weiter: Jeder neue Firmenwagenfahrer braucht eine Heimladestation – idealerweise mit geeichtem Zähler für die steuerfreie Abrechnung (Pflicht ab 2026). Bidirektionales Laden: Der GLC EQ bietet Vehicle-to-Home bereits, und die C-Klasse Electric nutzt die gleiche MB.EA-Plattform AutoColumn – bidirektionale Wallboxen werden damit auch in der Mittelklasse relevant. Laden am Arbeitsplatz: Unternehmen, die ihren Mitarbeitern elektrische Dienstwagen anbieten, brauchen Ladeinfrastruktur auf dem Firmenparkplatz – inklusive Lastmanagement für mehrere Fahrzeuge gleichzeitig.   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Die elektrische Mittelklasse-Limousine ist kein Nischenprodukt mehr, sondern ein Massenmarkt-Fahrzeug im Premium-Segment. Mercedes und BMW liefern sich 2026 ein spannendes Duell – und beide Modelle werden vor allem als Firmenwagen auf deutschen Straßen landen. Das bedeutet: Mehr E-Autos im oberen Segment, mehr Bedarf an intelligenter Ladeinfrastruktur zu Hause und am Arbeitsplatz. Für das E-Handwerk ist das eine klare Chance – gerade weil Premiumkunden hohe Ansprüche an Beratung und Installation stellen. Quellen: Mercedes-Benz, ADAC, auto motor und sport, autozeitung.de, autohaus.de, insideevs.de Vorheriger Beitrag

Neues Förderprogramm 2026: 500 Millionen Euro für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern

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  Neues Förderprogramm 2026: 500 Millionen Euro für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern </h1 > Bild: Daniel Salcius @unsplash Wer in einem Mehrparteienhaus wohnt, hatte es bisher schwer: Kein eigener Stellplatz, keine Wallbox, kein Laden zu Hause. Das ändert sich jetzt. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) startet ein neues Förderprogramm mit einem Volumen von 500 Millionen Euro – gezielt für den Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern. Anträge sind seit dem 15. April 2026 möglich. Inhalt Warum dieses Förderprogramm wichtig ist Was wird gefördert? Wer kann Förderung beantragen? Was bedeutet das für das E-Handwerk? So läuft die Antragstellung Fazit Warum dieses Förderprogramm wichtig ist In Deutschland gibt es rund 21 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern – mit fast 9 Millionen zugehörigen Stellplätzen. Bisher ist der Großteil davon ohne jede Lademöglichkeit. Genau hier setzt das neue BMV-Förderprogramm an. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bringt es auf den Punkt: „Der Umstieg auf das E-Auto scheitert oft nicht am Willen, sondern an der Lademöglichkeit zu Hause.“ Mit der neuen Förderung soll Elektromobilität alltagstauglich werden – auch für die Millionen Menschen, die zur Miete wohnen oder in einer WEG organisiert sind. Bild: Zaptec @unsplash Was wird gefördert? Gefördert werden alle wesentlichen Bestandteile einer Ladeinfrastruktur: Wallboxen und technische Ausrüstung Netzanschluss und Verkabelung Notwendige Baumaßnahmen Bidirektionale Ladepunkte (Vehicle-to-Grid) Förderbeträge je Stellplatz: Maßnahme Förderbetrag Vorverkabelung ohne Wallbox bis zu 1.300 € Mit Wallbox bis zu 1.500 € Mit bidirektionalem Ladepunkt bis zu 2.000 € Wichtige Voraussetzung: Mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze müssen vorverkabelt werden. Zudem müssen mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert werden. Bild: Zaptec @unsplash Wer kann Förderung beantragen? Das Programm ist in drei Förderaufrufe unterteilt: Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) Privateigentümer und KMU mit Wohneigentum zur Vermietung Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen mit größerem Wohnungsbestand Die ersten beiden Gruppen werden direkt nach Eingang bearbeitet (First come, first served). Anträge sind bis zum 10. November 2026 möglich. Für Unternehmen mit großem Wohnungsbestand läuft ein wettbewerbliches Verfahren, Antragsfrist bis 15. Oktober 2026. Was bedeutet das für das E-Handwerk? Für Elektrofachbetriebe öffnet dieses Förderprogramm ein riesiges Geschäftsfeld. Denn geförderte Ladeinfrastruktur muss fachgerecht geplant und installiert werden: Planung und Beratung WEGs und Eigentümer benötigen kompetente Beratung: Wie viele Ladepunkte braucht die Anlage? Wie wird das Lastmanagement organisiert? Welche Wallbox-Typen eignen sich? Installation Verkabelung, Netzanschluss, Wallbox-Montage – alles Aufgaben, die nur durch zertifizierte Elektrofachbetriebe ausgeführt werden dürfen. Bidirektionales Laden Mit bis zu 2.000 Euro Förderung pro Stellplatz für bidirektionale Ladepunkte lohnt sich auch der Einstieg in Vehicle-to-Grid-Lösungen. Hier ist technisches Know-how gefragt. So läuft die Antragstellung Die Antragstellung erfolgt digital über den Projektträger PricewaterhouseCoopers GmbH. Das Portal stellt neben dem Antragsformular auch Informationen und Hilfestellungen bereit. Wichtige Termine: 14. April 2026: Online-Seminar zur Förderung (09:30 Uhr, Anmeldung bereits möglich) 15. April 2026: Start der Antragstellung 10. November 2026: Ende der Antragsfrist (WEG und KMU) 15. Oktober 2026: Ende der Antragsfrist (Großunternehmen) Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur hat zudem einen neuen Leitfaden veröffentlicht: Den „WEGweiser“ – speziell für Wohnungseigentümergemeinschaften, die sich auf das Förderprogramm vorbereiten möchten.   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Das neue BMV-Förderprogramm ist ein wichtiger Schritt zur Demokratisierung der Elektromobilität. Mit 500 Millionen Euro und Förderbeträgen von bis zu 2.000 Euro pro Stellplatz werden Investitionen in private Lademöglichkeiten deutlich attraktiver. Für das E-Handwerk bedeutet das: Planung, Installation und Beratung rund um Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern werden in den kommenden Monaten massiv gefragt sein. Wer sich jetzt positioniert, profitiert. Quellen: Bundesministerium für Verkehr (BMV), Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, NOW GmbH Vorheriger Beitrag

BYD Dolphin Surf: Der 12.990-Euro-Preisbrecher stürmt die deutschen E-Auto-Charts

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  BYD Dolphin Surf: Der 12.990-Euro-Preisbrecher stürmt die deutschen E-Auto-Charts </h1 > Bild: @BYD Während etablierte Hersteller noch an günstigen Elektro-Kleinwagen arbeiten, hat der chinesische Hersteller BYD bereits Fakten geschaffen: Der BYD Dolphin Surf katapultierte sich im Februar 2026 mit 1.220 Neuzulassungen in die Top 10 der deutschen E-Auto-Charts – und führt das Kleinstwagen-Segment souverän an. Mit einem effektiven Kampfpreis von 12.990 Euro setzt BYD die etablierte Konkurrenz massiv unter Druck. Inhalt Von null auf Top 10 in zwei Monaten Der Preis macht den Unterschied Drei Versionen für unterschiedliche Bedürfnisse Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Deutsche Hersteller unter Druck Fazit Von null auf Top 10 in zwei Monaten Die Zahlen sind beeindruckend: Über 2.000 Neuzulassungen in Januar und Februar 2026 1.220 Zulassungen allein im Februar – genug für Platz 10 aller E-Autos Wachstum von über 900 Prozent gegenüber Vorjahr Führend im A-Segment – lässt Dacia Spring, Fiat 500e und Opel Corsa Electric hinter sich „Mit dem Erfolg des Dolphin Surf beweist BYD, dass die Marke bereits ein relevanter Player auf dem deutschen Markt ist“, erklärt Patrick Schulz, Commercial Director von BYD Deutschland. Der Dolphin Surf wurde 2025 als „World Urban Car of the Year“ ausgezeichnet. Bild: @BYD Der Preis macht den Unterschied Der entscheidende Erfolgsfaktor ist der aggressive Preis: Regulärer Preis: 22.990 Euro Mit BYD E-Bonus (bis 31.03.2026): 18.990 Euro Mit staatlicher Förderung (max.): 12.990 Euro Zum Vergleich: VW Polo Verbrenner: ca. 23.000 Euro VW ID. Polo (angekündigt): ca. 25.000 Euro Renault Twingo E-Tech: noch nicht lieferbar Citroën e-C3: ab 23.000 Euro (spartanische Ausstattung) Trotz des niedrigen Preises bietet der Dolphin Surf umfangreiche Serienausstattung: 10,1-Zoll-Touchdisplay (drehbar), Apple CarPlay, Android Auto, LED-Beleuchtung, Klimaautomatik, Spurhalteassistent und die sichere BYD Blade-Batterie (LFP-Technologie). Drei Versionen für unterschiedliche Bedürfnisse Variante Preis (UVP) Leistung Batterie Reichweite Active 22.990 € 65 kW (88 PS) 30 kWh 220 km Boost 26.990 € 65 kW (88 PS) 43,2 kWh 322 km Comfort 30.990 € 115 kW (156 PS) 43,2 kWh 305 km Ladezeit: 30 Minuten (10-80% bei 85 kW DC) Kofferraum: 345 Liter Länge: 4,07 Meter Die mittlere Version „Boost“ ist für die meisten Käufer die beste Wahl: Genug Reichweite für den Alltag, solide Leistung und attraktiver Preis. Bild: @BYD Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Mit über 2.000 neuen BYD Dolphin Surf in zwei Monaten wächst die Anzahl günstiger E-Autos rapide. Das hat direkte Auswirkungen: 1. Städtisches Laden wird wichtiger Der Dolphin Surf ist als Stadtauto konzipiert. Viele Käufer leben in Mehrfamilienhäusern ohne Garage. Öffentliche Ladesäulen, Laternenladepunkte und Quartiersgaragen werden essentiell. 2. Wallbox-Bedarf steigt auch im Niedrigpreissegment Auch günstige E-Auto-Käufer wollen zu Hause laden. Das E-Handwerk sollte diese Zielgruppe nicht unterschätzen: Kompetente Beratung zu bezahlbaren Ladelösungen ist gefragt. 3. AC-Ladepunkte ideal für Stadtflitzer Mit 85 kW DC-Ladeleistung lädt der Dolphin Surf in 30 Minuten. AC-Ladepunkte mit 11-22 kW sind ideal für längere Standzeiten beim Einkaufen oder während der Arbeit – günstiger als Schnelllader und perfekt für die Zielgruppe. Deutsche Hersteller unter Druck Der Erfolg des BYD Dolphin Surf zeigt: Bezahlbare Elektromobilität ist möglich – und wird vom Markt angenommen. Die Konkurrenz hinkt hinterher: VW ID. Polo: Angekündigt für ca. 25.000 Euro, Marktstart Mitte 2026 VW ID.1: Noch günstiger, aber erst 2027 Renault Twingo E-Tech: Angekündigt, noch nicht bestellbar Citroën e-C3: Ab 23.000 Euro, spartanische Ausstattung Dacia Spring: Ab 17.000 Euro, aber deutlich kleiner BYD zeigt, dass chinesische Hersteller nicht nur günstig, sondern auch gut ausgestattet liefern können. Die Rabattaktion endet am 31. März 2026 – danach zahlen Käufer wieder den vollen Preis von 22.990 Euro. BYD baut damit massiven Zeitdruck auf und will schnell Marktanteile gewinnen, bevor die europäische Konkurrenz nachzieht.   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Der BYD Dolphin Surf macht Elektromobilität für eine breite Bevölkerungsschicht zugänglich. Mit 12.990 Euro (nach Förderung) kostet das Elektroauto weniger als viele gebrauchte Verbrenner – und bietet moderne Technik, 322 km Reichweite (Boost) und umfangreiche Ausstattung. Für das E-Handwerk bedeutet der Boom günstiger E-Autos: Die Zielgruppe für Wallbox-Installationen wird demokratischer. Auch Kunden mit kleinerem Budget wollen zu Hause laden und brauchen kompetente Beratung. Der chinesische Preisbrecher ist ein Weckruf für die etablierte Autoindustrie: Elektromobilität funktioniert auch ohne Premiumpreise. Quellen: BYD Deutschland, Kleinwagenblog.de, Elektroauto-News.net, Carwow, Notebookcheck.com, ADAC, Elektroquatsch.de Vorheriger Beitrag

E-Auto-Neuzulassungen Februar 2026: Elektromobilität erreicht 21,9% Marktanteil in Deutschland

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  E-Auto-Neuzulassungen Februar 2026: Elektromobilität erreicht 21,9% Marktanteil in Deutschland </h1 > Bild: @Hyundai Motor Group Der deutsche Automarkt erlebt im Februar 2026 einen bemerkenswerten Wendepunkt: Mit 46.275 neu zugelassenen Elektroautos erreicht die Elektromobilität einen Marktanteil von 21,9 Prozent. Mehr als jedes fünfte neu zugelassene Fahrzeug fährt mittlerweile rein elektrisch – der Diesel ist erstmals geschlagen. Inhalt Die Zahlen sprechen eine klare Sprache Firmenwagen treiben den E-Auto-Boom Top 10: Welche E-Autos liegen vorne? Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Chancen für das E-Handwerk Wie geht es weiter? Fazit Die Zahlen sprechen eine klare Sprache Im Februar wurden 46.275 reine Elektroautos zugelassen, ein Plus von 28,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Gesamtmarkt wuchs im Vergleich nur um 3,8 Prozent – die E-Mobilität entwickelt sich damit viermal dynamischer. Noch beeindruckender: Zählt man Plug-in-Hybride hinzu, liegt der elektrifizierte Anteil bereits bei 62 Prozent. Fast zwei Drittel aller Neuwagen fahren also zumindest teilweise elektrisch. Auf der Verliererseite stehen die klassischen Verbrenner: Benziner verloren 14,9 Prozent und kamen nur noch auf 22,9 Prozent Marktanteil. Der Diesel stürzt mit 14,8 Prozent weiter ab und liegt erstmals deutlich hinter den E-Autos. Die Transformation des Automarkts ist keine Zukunftsvision mehr, sondern gegenwärtige Realität. Bild: @Tesla Firmenwagen treiben den E-Auto-Boom Ein Blick auf die Halterstruktur zeigt: 68,5 Prozent aller Neuzulassungen entfielen auf gewerbliche Halter. Besonders bei Plug-in-Hybriden liegt der Firmenwagenanteil bei 79 Prozent – die 0,5-Prozent-Regelung bei der Dienstwagenbesteuerung macht elektrifizierte Fahrzeuge für Unternehmen steuerlich hochattraktiv. Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die Ladeinfrastruktur: Immer mehr Arbeitgeber müssen Ladepunkte bereitstellen, gleichzeitig steigt der Bedarf an Wallboxen für Dienstwagenfahrer zu Hause. Top 10: Welche E-Autos liegen vorne? Die meistverkauften Elektroautos im Februar 2026 zeigen eine interessante Mischung: Platz 1: Skoda Elroq mit 5.718 Zulassungen (+138 Prozent) führt souverän, gefolgt von VW ID.4/ID.5 und VW ID.3. Der VW-Konzern dominiert mit 8 von 10 Top-Plätzen. Die Überraschung: Der chinesische BYD Dolphin Surf schaffte es mit 1.220 Zulassungen erstmals in die Top 10. Mit einem effektiven Kampfpreis von 12.990 Euro (inklusive Herstellerbonus und staatlicher Förderung) setzt BYD die etablierte Konkurrenz massiv unter Druck. BYD verzeichnete im Februar ein Wachstum von über 900 Prozent – ein klares Signal, dass chinesische Hersteller im deutschen Markt angekommen sind. Auch Tesla legte kräftig zu: +59 Prozent beim Model Y zeigen, dass die Marke nach den Rückgängen in 2025 wieder zulegt. Bild: @Škoda Was bedeutet das für die Ladeinfrastruktur? Mit über 46.000 neuen Elektroautos pro Monat wächst der Bedarf an Ladeinfrastruktur kontinuierlich. Aktuell gibt es in Deutschland knapp 180.000 öffentliche Ladepunkte, davon über 44.000 Schnellladepunkte. Doch drei Bereiche brauchen besonderen Ausbau: 1. Laden am Arbeitsplatz Mit 68,5 Prozent gewerblichen Zulassungen wird das Laden am Arbeitsplatz immer wichtiger. Unternehmen sind gefordert, Lademöglichkeiten für Mitarbeiter zu schaffen – nicht nur aus Attraktivitätsgründen, sondern auch aufgrund gesetzlicher Vorgaben. 2. Laden zu Hause Die heimische Wallbox bleibt die komfortabelste Lösung. Für Dienstwagenfahrer kommt ab 2026 eine neue Anforderung hinzu: Der genaue Nachweis der geladenen Kilowattstunden über eichrechtskonforme Zähler wird Pflicht für die steuerfreie Erstattung. Hier ist das E-Handwerk gefragt: Installation von MID-zertifizierten Wallboxen, Integration in bestehende Hausanlagen und Beratung zu Abrechnungssystemen. 3. Mehrfamilienhäuser Die größte Herausforderung bleibt die Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern. Ab 15. April 2026 startet ein neues Förderprogramm mit einem Volumen von 500 Millionen Euro. Voraussetzung: Mindestens 20 Prozent der Stellplätze und mindestens sechs Stellplätze müssen elektrifiziert werden. Das E-Handwerk wird hier als Planer und Umsetzer massiv gefragt sein. Wie geht es weiter? Die Zahlen aus dem Februar sind kein Ausreißer, sondern Teil eines klaren Trends. Mit der neuen E-Auto-Förderung ab 2026 (bis zu 6.000 Euro Zuschuss) und zahlreichen neuen, günstigeren Modellen (VW ID. Polo, Skoda Epiq, Cupra Raval) wird die Elektromobilität weiter an Fahrt gewinnen. Besonders spannend: Der Preiskampf im Kleinwagen-Segment. Mit dem BYD Dolphin Surf für unter 13.000 Euro (nach Förderung) und dem kommenden VW ID. Polo für rund 25.000 Euro wird Elektromobilität für breite Bevölkerungsschichten bezahlbar. Für das E-Handwerk bedeutet das: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Geschäftsfelder. Wer jetzt die Weichen stellt, die richtigen Kompetenzen aufbaut und sich als kompetenter Partner für Elektromobilität positioniert, wird von diesem Boom nachhaltig profitieren. Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Der Februar 2026 markiert einen Wendepunkt: Mit 21,9 Prozent Marktanteil hat die Elektromobilität den Diesel überholt. 62 Prozent elektrifizierte Antriebe zeigen, wohin die Reise geht. Für das E-Handwerk ist die Botschaft klar: Die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur wächst exponentiell – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich zu positionieren. Quellen: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), GoingElectric.de, INSTADRIVE Magazin, ecomento.de, e-engine.de Vorheriger Beitrag

E-Auto für alle: 2026 ist Elektromobilität so günstig wie nie

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  E-Auto für alle: 2026 ist Elektromobilität so günstig wie nie </h1 > Bild: @Renault Jahrelang war die Antwort auf die Frage „Ist ein E-Auto erschwinglich?“ ehrlich gesagt: eher nicht. Wer kein gut gefülltes Konto hatte, schaute in die Röhre. Das ändert sich gerade – und zwar gewaltig. 2026 ist das Jahr, in dem Elektromobilität endlich für wirklich jeden zugänglich wird. Inhalt Die Preise fallen – und zwar ernsthaft 6.000 € vom Staat obendrauf Was das mit dem Rekordjahr zu tun hat Mehr E-Autos = mehr Arbeit fürs Elektrohandwerk Das E-Auto als Stromspeicher der Zukunft Fazit Die Preise fallen – und zwar ernsthaft Es tut sich was im Einstiegssegment. Lange war „günstiges E-Auto“ ein Widerspruch in sich. Jetzt nicht mehr. Mehrere Modelle unter oder knapp über 20.000 € stehen 2026 bereit – und es werden mehr: Modell Preis ab Reichweite (WLTP) Dacia Spring ~16.900 € ~225 km Citroën ë-C3 ~18.900 € ~320 km Leapmotor T03 ~18.990 € ~265 km Renault Twingo E-Tech ~19.990 € ~263 km VW ID.Polo (Herbst 2026) ~25.000 € ~420 km Škoda Epiq (Mitte 2026) ~25.000 € ~425 km Der Trend ist eindeutig: Europäische und chinesische Hersteller drücken die Preise nach unten. BYD baut ab dem ersten Halbjahr 2026 im neuen Werk in Ungarn – damit fallen die EU-Zölle weg, die Preise könnten noch weiter sinken. Bild: @DACIA 6.000 € vom Staat obendrauf Seit Januar 2026 gilt die neue E-Auto-Förderung – rückwirkend. Das bedeutet: Wer jetzt kauft, kann den Antrag ab Mai stellen und bekommt das Geld nachträglich. Insgesamt stehen 3 Milliarden Euro im Topf – für geschätzt 800.000 Fahrzeuge. Je nach Einkommen und Familiensituation gibt es bis zu 6.000 € für reine E-Autos und bis zu 4.500 € für Plug-in-Hybride. Wer die volle Förderung ausschöpft, fährt einen Dacia Spring für unter 11.000 Euro vom Hof. Dazu kommen noch Herstellerrabatte, die viele Marken zusätzlich zur staatlichen Förderung gewähren – und zwar bis Ende März 2026: VW: bis zu 5.000 € auf alle ID-Modelle BYD: bis zu 21.000 € auf ausgewählte Modelle Nissan: bis zu 8.500 € Ford: 5.000 € auf Explorer, Capri & Co. Citroën: verdoppelt die staatliche Förderung Wichtig: Die Herstellerrabatte sind größtenteils bis 31. März 2026 befristet. Wer jetzt kauft, kombiniert beides – und spart doppelt. Was das mit dem Rekordjahr zu tun hat Das kommt nicht aus dem Nichts. 2025 war mit 545.142 Neuzulassungen das stärkste E-Auto-Jahr in der deutschen Geschichte – fast jeder fünfte Neuwagen fuhr rein elektrisch. Die Hersteller haben gemerkt: Der Markt läuft, aber die Preise müssen runter, wenn er weiter wachsen soll. Der VDA prognostiziert für 2026 sogar knapp 700.000 reine BEV-Neuzulassungen – ein Plus von 30 Prozent. Das setzt voraus, dass die Förderung reibungslos anläuft. Die Richtung ist klar. Bild: @VW Mehr E-Autos = mehr Arbeit fürs Elektrohandwerk Jedes neue E-Auto, das auf die Straße kommt, braucht eine Ladelösung. Zu Hause, im Betrieb, beim Arbeitgeber. Und die gibt es nicht aus dem Baumarkt – Wallbox-Installation ist gesetzlich Elektrofachbetrieben vorbehalten. Was das bedeutet: Mit jedem günstigen E-Auto, das jetzt neu auf die Straße kommt, entsteht auch ein Auftrag für das Elektrohandwerk. Beratung, Hausanschluss prüfen, Leitungen verlegen, Wallbox montieren, Netzbetreiber anmelden. Das Geschäft wächst – genauso wie die Flotte.   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit 2026 ist das Jahr, in dem die Ausrede „E-Autos sind zu teuer“ endgültig nicht mehr zieht. Fallende Preise, staatliche Förderung, Herstellerrabatte – das alles trifft gleichzeitig aufeinander. Wer jetzt kauft, bekommt so viel Auto für so wenig Geld wie nie zuvor. Und mit jedem neuen Stromer auf der Straße wächst auch der Bedarf an gut ausgebauter Ladeinfrastruktur – zu Hause, im Betrieb, überall. Das Elektrohandwerk hat alle Hände voll zu tun. Gut so. Quellen: BAFA Bundesumweltministerium KBA VDA Prognose 2026 Vorheriger Beitrag