Deutschland tankt Strom

Die besten E-Autos 2025: Alltagstauglich, effizient und bereit für die Ladezukunft

  Die besten E-Autos 2025: Alltagstauglich, effizient und bereit für die Ladezukunft </h1 > Bild: @Mini 2025 war ein starkes Jahr für Elektromobilität. Nicht, weil plötzlich jedes E-Auto „alles“ kann, sondern weil die Auswahl endlich so breit ist, dass fast jeder Alltag ein passendes Modell findet. Vom kleinen Stadtflitzer bis zum Langstrecken-SUV. Und das Beste: Viele Modelle sind beim Laden, bei der Effizienz und beim Komfort spürbar erwachsener geworden. Welche E-Autos sind 2025 besonders empfehlenswert? Und worauf lohnt es sich beim Kauf wirklich zu achten, damit das Laden später genauso entspannt wird wie das Fahren? Inhalt Warum „das beste E-Auto“ immer von deinem Alltag abhängt Die besten E-Autos 2025 nach Kategorien Laden, Effizienz, Wintertauglichkeit: Worauf es in der Praxis ankommt So wird dein Zuhause ladebereit Fazit Warum „das beste E-Auto“ immer von deinem Alltag abhängt Die gute Nachricht zuerst: Du musst 2025 nicht mehr „einfach irgendein E-Auto“ nehmen. Der Markt ist vielfältig und genau deshalb lohnt sich ein klarer Blick auf drei Punkte: Wie lädst du hauptsächlich? Zuhause (Wallbox), beim Arbeitgeber, öffentlich, oder eine Mischung? Wie oft fährst du wirklich lang? Alltag, Pendelstrecke, Urlaubsfahrten. Was zählt mehr: Preis, Platz, Ladegeschwindigkeit oder Effizienz? Genau daraus ergeben sich sinnvolle Kategorien, statt einer einzigen Rangliste. Als Basis für die Auswahl orientiert sich dieser Beitrag an unabhängigen Test- und Bewertungsübersichten, unter anderem vom ADAC, sowie an anerkannten Awards und Nachhaltigkeitsratings wie Car of the Year und Green NCAP. Die besten E-Autos 2025 nach Kategorien Bild: Citroën 1) Bestes E-Auto für Stadt und Alltag: Citroën ë-C3 Wenn du ein unkompliziertes Auto für Alltag, Stadt und kurze Pendelstrecken suchst, sind kompakte Modelle oft die smarteste Wahl. Sie sind leichter, meist effizienter und kommen mit überschaubarer Batterie gut durch den Alltag. Der ë-C3 taucht 2025 in aktuellen Übersichten als relevantes, neues Modell in der Elektro-Kompaktklasse auf und ist genau deshalb spannend für Preisbewusste, die „einfach elektrisch fahren“ wollen. Bild: Dacia 2) Preis-Leistungs-Tipp 2025: Dacia Spring Der Dacia Spring ist kein Luxus-E-Auto, aber er erfüllt ein Versprechen sehr konsequent: günstiger Einstieg in die Elektromobilität. Interessant ist außerdem, dass Green NCAP den Spring (je nach Version) 2025 sehr stark bewertet und damit das Thema Effizienz und Ressourcen-Einsatz positiv unterstreicht. Bild: Mini 3) Effizienz-Champion 2025: MINI Cooper E und Fiat 600e Wer effizient fährt, lädt günstiger und oft entspannter, weil die Reichweite im Alltag „automatisch“ größer wirkt. Im Green-NCAP-Kontext werden 2025 unter anderem MINI Cooper E und Fiat 600e für sehr starke Nachhaltigkeitswerte hervorgehoben. Das zeigt: Nicht nur riesige Akkus gewinnen, sondern häufig auch kluge, effizient ausgelegte Fahrzeuge. Bild: Renault 4) Familien- und Allround-Tipp: Renault 5 E-Tech electric Ein echter Stimmungs-Booster 2025 ist der Renault 5. Er steht für die neue Generation bezahlbarer, alltagstauglicher E-Autos, die gleichzeitig emotional sind. Der Renault 5 E-Tech electric (gemeinsam mit dem Alpine A290) wurde zum Car of the Year 2025 gewählt. Das ist ein starkes Signal, dass „praktisch“ und „begehrenswert“ inzwischen zusammengehen. Bild: Volkswagen 5) Langstrecke und Komfort: VW ID.7 Wer viel fährt, braucht vor allem: komfortables Reisen, gute Effizienz, verlässliche Ladeplanung. In ADAC-Rankings und Tests wird der ID.7 als starkes Gesamtpaket in den höheren Klassen wahrgenommen. Für Vielfahrer ist das genau die Kategorie, in der sich Elektromobilität 2025 besonders erwachsen anfühlt. Bild: Hyundai 6) Premium-SUV mit Technikfokus: Hyundai IONIQ 9 Wenn es groß, premium und technologisch sein soll, sind neue Plattformen mit schneller Ladetechnik ein Hauptargument. Der Hyundai IONIQ 9 wurde im Umfeld des „German Car of the Year 2026“ als Premium-Kategoriegewinner kommuniziert, inklusive Verweis auf Schnellladetechnologie. Wer viel Platz braucht und technisch auf Zukunft setzen will, findet hier eine spannende Option. Laden, Effizienz, Wintertauglichkeit: Worauf es in der Praxis ankommt Ladeleistung ist mehr als eine Zahl Hersteller werben gern mit Peak-kW. In der Realität zählt die Ladekurve und wie konstant ein Auto nachlädt. Für den Alltag bedeutet das: Lieber ein Auto, das verlässlich schnell von 10 auf 80 Prozent lädt, als eines mit einem kurzen „Peak“, der im echten Leben selten anliegt. Effizienz wird 2026 noch wichtiger Strompreise, Tarife, PV, dynamische Modelle. Je effizienter das Auto, desto besser passt es zu smartem Laden und desto weniger „fühlt“ sich Reichweite wie ein Thema an. Genau deshalb sind unabhängige Effizienz- und Nachhaltigkeitsratings wie Green NCAP ein guter Kompass. Winter ist der Ehrlichkeitstest Kälte kostet Reichweite, das ist normal. 2025 zeigen Tests aber auch: Der Unterschied zwischen Modellen kann groß sein, und manche kommen besser durch den Winter als andere. Wer viel im Winter oder viel Autobahn fährt, sollte das in die Entscheidung einbeziehen. Die Rolle des E-Handwerks als Schlüssel zum entspannten Laden Das beste E-Auto bringt wenig, wenn das Laden zu Hause „irgendwie“ gelöst ist. Genau hier wird das E-Handwerk zum wichtigsten Partner, damit Elektromobilität im Alltag wirklich bequem wird: Wallbox-Auswahl passend zu Auto und Hausanschluss Lastmanagement, besonders wichtig bei Mehrfamilienhäusern oder wenn später ein zweites E-Auto dazukommt PV-Überschussladen und smarte Steuerung, damit eigener Solarstrom optimal genutzt wird Sicherheit und Normen, damit Installation und Betrieb dauerhaft zuverlässig bleiben   Zur E|Fachbetriebssuche Fazit Die „besten E-Autos 2025“ sind nicht nur die mit der größten Reichweite. Es sind die, die zu deinem Alltag passen: effizient, gut zu laden und sinnvoll ausgestattet. 2025 ist Elektromobilität spürbar alltagstauglicher geworden, und mit der richtigen Lade-Lösung zu Hause wird sie für viele endgültig selbstverständlich. Quellen: ADAC: Übersicht und Tests der besten Elektroautos nach Klassen Car of the Year: Gewinner 2025 Renault 5 E-Tech electric / Alpine A290 Green NCAP: Sustainability Ratings 2025 und Einordnung Vorheriger Beitrag

Steuern & Laden 2026: Das BMF schafft Klarheit für den E-Dienstwagen

  Steuern & Laden 2026: Das BMF schafft Klarheit für den E-Dienstwagen </h1 > Bild: Marek Studzinski @pixabay Der Dienstwagen ist für viele der wichtigste Anreiz für den Umstieg auf die Elektromobilität. Mit Blick auf das kommende Jahr 2026 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) nun ein wichtiges Schreiben veröffentlicht, das die Regeln für das Laden und Abrechnen von E-Fahrzeugen im betrieblichen Fuhrpark präzisiert. Die zentrale Botschaft: Die steuerlichen Vorteile bleiben, aber die Abrechnung wird präziser. Die neuen Vorschriften treten zum 1. Januar 2026 in Kraft und schaffen Planungssicherheit für Unternehmen und Arbeitnehmer bis Ende 2030. Inhalt Die gute Nachricht: Laden im Betrieb bleibt steuerfrei Die größte Änderung: Schluss mit der alten Pauschale zu Hause So funktioniert die Abrechnung ab 2026 Die Rolle des E-Handwerks: Präzision ist gefragt Fazit Die gute Nachricht: Laden im Betrieb bleibt steuerfrei Das BMF bestätigt das zentrale, positive Element des „Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität“: Steuerfreie Vorteile: Ladestrom für das Aufladen des betrieblichen E-Autos oder Plug-in-Hybriden im Betrieb bleibt weiterhin von der Einkommensteuer befreit. Volle Flexibilität: Diese Steuerbefreiung gilt auch, wenn die Ladeinfrastruktur im Betrieb Dritten zur Verfügung steht oder von einem Drittanbieter betrieben wird. Für den Arbeitnehmer entstehen keine steuerlichen Nachteile. Die größte Änderung: Schluss mit der alten Pauschale zu Hause Die gravierendsten Änderungen betreffen das Laden zu Hause, wenn der Arbeitnehmer den Strom selbst bezahlt: Die bisherigen, festen Monatspauschalen (die bis zu 2025 genutzt werden konnten) fallen ab 2026 weg. An ihre Stelle tritt eine Abrechnung, die entweder auf tatsächlichen Kosten oder einer neuen, dynamischen Pauschale basiert. Bild: markus roider @pixabay So funktioniert die Abrechnung ab 2026: Nachweis der Strommenge ist Pflicht: Unabhängig von der gewählten Abrechnungsart muss die zu Hause geladene Strommenge zwingend über einen gesonderten stationären oder mobilen Stromzähler nachgewiesen werden. Dies gilt auch, wenn Sie das Fahrzeug über Ihre private PV-Anlage laden! Die neue Pauschale: Alternativ zur Abrechnung der tatsächlichen Kosten kann der Arbeitgeber eine neue Pauschale nutzen. Diese basiert auf dem Gesamtdurchschnittsstrompreis für Privathaushalte des Statistischen Bundesamts für das erste Halbjahr des Vorjahres (bezogen auf den Verbrauch zwischen 5.000 und 15.000 kWh). Die Rolle des E-Handwerks: Präzision ist gefragt Diese neuen, präzisen Abrechnungsmodalitäten schaffen eine wichtige und notwendige Nachfrage beim qualifizierten E-Handwerk: Zählerpflicht: Da die geladene Strommenge ab 2026 für die Erstattung durch den Arbeitgeber nachgewiesen werden muss, ist die fachgerechte Installation eines separaten, eichrechtskonformen Stromzählers an der Wallbox unerlässlich. Sicherheit & Normen: Nur ein Fachbetrieb stellt sicher, dass diese Zähler normgerecht in die Hausinstallation eingebunden werden und eine verlässliche Datenbasis für die Abrechnung liefern – was sowohl dem Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer zugutekommt. Zur E|Fachbetriebssuche → Fazit Die neuen BMF-Regeln ab 2026 führen zu einer gerechteren und transparenteren Kostenerstattung. Während das Laden im Betrieb unkompliziert und steuerfrei bleibt, stellt die neue Notwendigkeit, den zu Hause geladenen Strom exakt zu messen, sicher, dass Arbeitnehmer nur die tatsächlich angefallenen oder pauschal ermittelten Kosten erstattet bekommen. Die Nutzung von dynamischen Stromtarifen ist laut BMF unbedenklich und ermöglicht künftig eine weitere Optimierung der Ladekosten. Quellen: Bundesfinanzministerium (BMF) Statistisches Bundesamt ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) Vorheriger Beitrag

Der Turbo für die Ladewende: Der „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ soll das Laden revolutionieren

  Der Turbo für die Ladewende: Der „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ soll das Laden revolutionieren – Copy </h1 > Bild: Felix Müller @pixabay Die Bundesregierung hat mit der Verabschiedung des neuen „Masterplans Ladeinfrastruktur 2030“ einen zentralen strategischen Rahmen für die Mobilitätswende der kommenden Jahre gesetzt. Wie Bundesminister Patrick Schnieder auf der Ladeinfrastruktur-Konferenz des BMV betonte, ist das Ziel klar: Das Laden soll so selbstverständlich wie das Tanken werden. Diese positive Weichenstellung ist entscheidend für alle E-Auto-Fahrer und gibt der gesamten Branche einen wichtigen Impuls. Inhalt Strategische Entschlossenheit: 41 Maßnahmen für mehr Komfort Die wichtigsten positiven Neuerungen im Überblick: Bidirektionales Laden: Das E-Auto wird zum Stromspeicher Die Rolle des E-Handwerks als Schlüssel zum Erfolg Stimmen aus der Branche: Der Markt liefert Fazit Strategische Entschlossenheit: 41 Maßnahmen für mehr Komfort Der Kern des Masterplans besteht aus 41 konkreten Maßnahmen, die darauf abzielen, die Rahmenbedingungen für den Ausbau massiv zu verbessern. Es geht nicht nur darum, mehr Säulen zu bauen, sondern den Prozess für alle Beteiligten – vom Investor bis zum Endkunden – zu vereinfachen. Die wichtigsten positiven Neuerungen im Überblick: Einfaches Laden: Stärkung des Wettbewerbs und mehr Transparenz bei Ladepreisen, um die Komplexität an der Ladesäule zu reduzieren. Wohnen & Laden: Neue Förderprogramme des BMV zielen explizit auf die Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern und gewerblichen Depots ab – hier schlummern die größten Potenziale für das Laden über Nacht. Netz-Integration: Eine verbesserte Einbindung der Ladeinfrastruktur in das Stromnetz, um Engpässe zu vermeiden und die Nutzung von Ökostrom zu optimieren. Genehmigungsturbo: Vereinfachung und Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für neue Ladeparks. Bild: Stefan Schweihofer @pixabay Bidirektionales Laden: Das E-Auto wird zum Stromspeicher Ein zentraler Innovationsimpuls des Masterplans ist das Bekenntnis zum bidirektionalen Laden. Wie VDA-Präsidentin Hildegard Müller positiv hervorhob, wurden durch die Novellierung des Energiewirtschafts- und des Stromsteuergesetzes die Rahmenbedingungen für diese Technologie bereits gestärkt. Was bedeutet das für den Endkunden? Bidirektionales Laden erlaubt es dem E-Auto, nicht nur Strom aufzunehmen, sondern ihn auch wieder ins Hausnetz (oder ins öffentliche Netz) zurückzugeben. Ihr E-Auto wird damit zu einem mobilen Heimspeicher, der Überschussstrom aus der Photovoltaikanlage speichern und bei Bedarf wieder abgeben kann – ein Game Changer für die Energiewende im Eigenheim. Die Rolle des E-Handwerks als Schlüssel zum Erfolg Während der Masterplan primär politische und strategische Weichen stellt, liegt die erfolgreiche Umsetzung der 41 Maßnahmen in den Händen der lokalen Akteure. Hier spielt das qualifizierte E-Handwerk eine unersetzliche Rolle: Die Installation der geförderten Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern und Betriebshöfen erfordert Fachwissen im Bereich Lastmanagement, um eine Überlastung der Hausanschlüsse zu verhindern. Die Netzintegration des bidirektionalen Ladens setzt neue Maßstäbe für die Installation und Wartung intelligenter Wallboxen. Das E-Handwerk ist der wichtigste Partner für die Netzbetreiber, um diese Technologie sicher und konform zu den aktuellen Normen zu implementieren. Stimmen aus der Branche: Der Markt liefert Die Branchenverbände begrüßen den Masterplan grundsätzlich, sehen aber auch Handlungsbedarf bei der Flankierung des Fahrzeug-Hochlaufs. Zitat Kerstin Andreae (BDEW): „Die Energie- und Ladebranche hat im Vertrauen auf einen schnellen Hochlauf von E-Fahrzeugen Milliardeninvestitionen getätigt und stellt in Deutschland inzwischen mit über 184.000 öffentlichen Ladepunkten […] ein breites Angebot bereit.“ Die Branche fordert dabei weiter, dass der Markt freier agieren kann, da der Wettbewerb den Ausbau oft schneller vorantreibt, als es staatliche Programme tun. Der Fokus muss laut BDEW-Chefin Andreae nun auf einem systematischen Fahrzeug-Hochlauf liegen – zum Beispiel durch eine attraktive steuerliche Berücksichtigung von E-Autos in der Pendlerpauschale. Zur E|Fachbetriebssuche → Fazit Der neue Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 setzt den klaren Fokus auf Kundenkomfort, Technologieoffenheit (Bidirektionales Laden) und Bürokratieabbau. Mit über 180.000 öffentlichen Ladepunkten hat Deutschland bereits eine gute Basis geschaffen. Die konsequente und zügige Umsetzung der 41 Maßnahmen in den kommenden Monaten – mit der tatkräftigen Unterstützung des lokalen E-Handwerks – wird entscheidend sein, um das Ziel „Laden so selbstverständlich wie Tanken“ bis 2030 zu erreichen. Quellen: Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur (NOW GmbH) BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Verband der Automobilindustrie (VDA) Vorheriger BeitragNächster Beitrag

Recycling-Revolution: Hochwertige Kunststoffe aus alten E-Fahrzeugen

  Recycling-Revolution: Hochwertige Kunststoffe aus alten E-Fahrzeugen </h1 > Bild: Flyd @unsplash Die Elektromobilität bringt nicht nur beim Antrieb Fortschritt – auch das Recycling macht einen großen Sprung: Erstmals gelingt es, hochwertige Kunststoffe wie Polyamid 6 aus dem Kunststoffabfall stillgelegter E-Autos zu gewinnen und in der Kreislaufwirtschaft einzusetzen. Neue Verfahren wie Depolymerisation und lösungsmittelbasiertes Recycling ermöglichen, dass komplexe Abfallströme wieder zu hochwertigen Bauteilen für die Automobilindustrie verarbeitet werden. Damit rückt ein echter Materialkreislauf für E-Fahrzeuge in greifbare Nähe. Inhalt Was ist neu beim E-Auto-Recycling? Pilotprojekte und Industriepartnerschaften Beitrag zur Klimabilanz E-Handwerk: Partner für nachhaltige Mobilität Fazit Was ist neu beim E-Auto-Recycling? Während Metalle wie Stahl und Kupfer schon lange aus Altfahrzeugen zurückgewonnen werden, landeten rund 200 kg Kunststoff pro Fahrzeug bisher meist in der Verbrennung. Dank innovativer Recyclingverfahren können diese Kunststoffe jetzt industriell und umweltschonend wiederverwertet werden. So entstehen aus alten Armaturen, Verkleidungen und Sitzen neue Bauteile – ein echter Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Pilotprojekte und Industriepartnerschaften BASF zeigt auf der diesjährigen K-Messe gemeinsam mit Partnern wie ZF und Pöppelmann, wie das Recycling von Polyamiden aus Altfahrzeugen praktisch funktioniert. Pilotprojekte mit Mercedes-Benz demonstrieren seriennahe Anwendungen für das Recyclinggranulat. So werden Perspektiven geschaffen, auch komplexe Abfallströme in den Kreislauf zurückzuführen. Bild: Camera Obscura @unsplash Beitrag zur Klimabilanz Je mehr Wertstoffe aus E-Fahrzeugen stofflich wiederverwertet werden, desto besser fällt die Umweltbilanz der Elektromobilität aus. Die neuen Verfahren helfen, wertvolle Rohstoffe wie Kobalt, Nickel und Graphit zu schonen, Importabhängigkeiten zu verringern und Emissionen zu reduzieren. E-Handwerk: Partner für nachhaltige Mobilität Die fachgerechte Demontage und Rückführung der Altteile ist ein anspruchsvoller Prozess, bei dem das E-Handwerk eine wichtige Rolle spielt. Qualifizierte Betriebe sorgen dafür, dass die Wertstoffe sauber getrennt und bereit für die Wiederverwertung sind. So bleibt Elektromobilität bis zum letzten Kilometer nachhaltig und ressourcenschonend. Zur E|Fachbetriebssuche → Fazit Mit neuen Recyclingtechnologien wird Elektromobilität zum echten Kreislauf – aus alt wird neu. Das ist nicht nur ein Plus für die Umwelt, sondern auch für den Industriestandort und für alle, die den Wandel aktiv gestalten. Quellen: BASF K-Messe Vorheriger Beitrag

Photovoltaik-Boom in Deutschland: 1,95 GW Zubau im August 2025

  Photovoltaik-Boom in Deutschland: 1,95 GW Zubau im August 2025 </h1 > Bild: Nuno Marques @unsplash Deutschland erlebt derzeit einen kräftigen Ausbau der Photovoltaik: Allein im August 2025 wurden 1.951 MW neue PV-Leistung netto installiert – ein deutliches Signal für den Fortschritt der Energiewende. Dieser Schub kommt insbesondere von großen Solarparks, während das Wachstum bei Dachanlagen derzeit schwächer ausfällt. Für Betreiber, Unternehmen und das E-Handwerk bietet dieser Trend enorme Potenziale. Doch damit der Zubau auch nachhaltig wirkt, braucht es Fachkompetenz in Planung, Installation und Netzanschluss – und hier liegt die Schlüsselrolle beim E-Handwerk. Inhalt Aktueller Stand: PV-Zubau im Überblick Warum gerade Großanlagen dominieren Bedeutung für Unternehmen & Gewerbehöfe Rolle des E-Handwerks beim Fortschritt Fazit Aktueller Stand: PV-Zubau im Überblick Im August 2025 beträgt der Netto-Zubau in Deutschland rund 1.951 MW Photovoltaik-Leistung. Interessanterweise entfallen 1.292 MW davon auf Großanlagen – also Solarparks oder Freiflächenprojekte. Dach- und Kleinanlagen trugen dagegen nur etwa 401 MW bei – der geringste Monatszuwachs in diesem Segment in diesem Jahr. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2025 liegt der PV-Zubau insgesamt bereits in der Größenordnung von rund 10 GW. Diese Zahlen zeigen: Der Ausbau beschleunigt sich – allerdings mit klarer Schwerpunktverlagerung hin zu größeren Projekten. Warum gerade Großanlagen dominieren Mehrere Faktoren sprechen aktuell für Großprojekte: Skaleneffekte: Die Errichtung großer Anlagen erlaubt geringere Stückkosten pro kW durch effiziente Technik, Masseneinkauf und optimierte Montage. Planungs- & Genehmigungsprozesse: Im Rahmen von Flächenwidmungen und Ausschreibungen lassen sich große Projekte oft schneller realisieren als viele verstreute Dachanlagen. Finanzierbarkeit: Institutionelle Investoren, Fonds und Energieversorger setzen vermehrt auf große PV-Projekte. Netzanbindung & Infrastruktur: Große Projekte werden meist dort errichtet, wo bestehende Netzkapazität vorhanden ist, was den Anschluss erleichtert. All das sorgt dafür, dass Großanlagen derzeit der Wachstumsmotor im PV-Markt sind – auch wenn die Dachanlagen nicht vernachlässigt werden dürfen, insbesondere für dezentrale Energiewende und Eigenverbrauch. Bild: Sungrow EMEA@unsplash Bedeutung für Unternehmen & Gewerbehöfe Für Betriebe, Handwerksbetriebe, Logistikzentren oder gewerbliche Standorte bedeutet der Photovoltaik-Boom: Möglichkeit zur Selbststromproduktion in großem Maßstab Reduktion von Strombezugskosten, insbesondere durch Lastverlagerung Kombination mit E-Mobilität & Ladeinfrastruktur – Strom vom Dach direkt am Ladepunkt Wertsteigerung & Imagegewinn durch Klimaschutzmaßnahmen Doch um diese Chancen zu nutzen, braucht es fundierte Planung, Netzanbindung und technische Umsetzung mit Weitblick. Rolle des E-Handwerks beim Fortschritt Damit der PV-Ausbau nicht nur in Zahlen glänzt, sondern dauerhaft wirkt, kommt dem Elektrohandwerk eine zentrale Rolle zu: Standortanalyse & Machbarkeitsprüfung: Eignung der Dach- oder Freiflächen, Traglasten, Verschattung, Netzanbindung Genehmigungsunterstützung: Beratung zu kommunalen Vorgaben, Bau- & Flächenrecht, Einspeiseregeln Planung & Installation: Wechselrichter, Verkabelung, Einspeiseanlagen, Montagesysteme Integration mit Batteriespeichern & Ladesystemen: PV + Speicher + Ladeinfrastruktur als ganzheitliches Energiekonzept Prüfung & Inbetriebnahme: Normkonformität, Sicherheit, Netzverträglichkeit, Monitoring Wartung & Betrieb: Garantieüberwachung, Fehlerdiagnose, Optimierung, Reinigung So wird der PV-Zuwachs nicht nur gebaut, sondern effizient, sicher und langlebig betrieben. Zur E|Fachbetriebssuche → Fazit Der Zubau von 1,95 GW Photovoltaik im August 2025 ist ein starkes Zeichen: Deutschland rückt im Solarbereich vor. Doch der Trend zeigt klar, dass Großprojekte derzeit den Ton angeben, während Dachanlagen vorsichtigere Zuwächse erleben. Für Unternehmen und Gewerbe bedeutet das: Die Kombination aus PV, Speicher und Ladeinfrastruktur wird zunehmend attraktiv und wirtschaftlich sinnvoll. Damit dieser Umstieg gelingt, braucht es Experten vor Ort – das E-Handwerk ist der Motor, der Planung, Installation und Betrieb zusammenbringt. Quellen: Solarserver ACEFlex Fraunhofer ISE Vorheriger Beitrag

Megawatt-Charging-System: Wenn E-Lkw in der Pause voll werden

  Megawatt-Charging-System: Wenn E-Lkw in der Pause voll werden </h1 > Bild: Volvo Trucks Die nächste Ausbaustufe der Elektromobilität rollt nicht im Pkw-Format an, sondern im 40-Tonner: Mit dem Megawatt-Charging-System (MCS) entsteht ein Lade­standard für schwere Nutzfahrzeuge, der Ladeleistungen bis in den Megawatt-Bereich ermöglicht. Für Speditionen, Logistikzentren und Kommunalbetriebe heißt das: schnelle Ladestopps in gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten, planbare Abläufe – und ein echter Hebel für klimafreundliche Transporte. Damit die Technik im Alltag funktioniert, braucht es jedoch starke Netze, durchdachte Energie­konzepte und fachgerecht geplante Standorte. Genau hier kommt das E-Handwerk ins Spiel. Inhalt Was ist MCS – und warum braucht es das? Wo stehen wir 2025? Was bedeutet MCS für Betriebshöfe und Standorte? Die Rolle des E-Handwerks Fazit Was ist MCS – und warum braucht es das? MCS ist ein internationaler Lade­standard speziell für E-Lkw und Busse. Technisch wird die Größenordnung deutlich: bis zu 1.250 V und 3.000 A, also theoretisch bis zu 3,75 MW Ladeleistung – genügend, um große Traktionsbatterien innerhalb einer typischen Fahrer:innen-Pause wieder einsatzbereit zu machen. Hinter der Entwicklung steht u. a. die Branchen­initiative CharIN, die bereits CCS geprägt hat. Ziel ist ein einheitlicher, zukunftsfester Standard für den Schwerlastverkehr, der europaweit skalierbar ist. Wo stehen wir 2025? Aus dem Labor ist die Technik längst raus. Erste öffentliche MCS-Standorte gehen in Europa in den Betrieb: So hat Milence (Joint Venture von Daimler Truck, TRATON und Volvo Group) 2025 an Hubs in Landvetter bei Göteborg sowie im Hafen Antwerpen-Brügge MCS-Laden demonstriert bzw. gestartet – mit Leistungen im MW-Segment und Ladefenstern, die auf 30–45 Minuten zielen. Parallel zeigen Hersteller-Tests (z. B. Scania mit ABB E-mobility) seit 2023, dass >1 MW technisch zuverlässig machbar ist. Regulatorisch treibt die EU-AFIR den Ausbau entlang der TEN-T-Korridore voran, damit die Infrastruktur den Markthochlauf schwerer E-Nutzfahrzeuge stützt. Bild: MAN Trucks Was bedeutet MCS für Betriebshöfe und Standorte? Megawatt-Laden ist Energie- und Netzplanung auf neuem Niveau. Für Logistikzentren, Häfen oder großen Flottenstandorten geht es um leistungsfähige Mittelspannungsanschlüsse, passende Trafostationen, Netzverträglichkeitsprüfungen und ein Lastmanagement, das Spitzen abfängt und Betriebssicherheit garantiert. Wirtschaftlich attraktiv wird MCS, wenn PV-Erzeugung, Batteriespeicher und intelligente Steuerung zusammenspielen: Eigenstrom senkt Kosten, Speicher glätten Lastspitzen, und Software sorgt dafür, dass Fahrzeuge genau dann laden, wenn es betrieblich und energiewirtschaftlich passt. (Dass EU-weit ein engmaschiges, schwerlasttaugliches Netz entstehen soll, ist politisch gesetzt – die Zielbilder der AFIR geben Planungssicherheit.) Die Rolle des E-Handwerks Damit aus “Megawatt” Alltag wird, braucht es Elektrofachbetriebe mit Hochleistungs-Know-how. Das E-Handwerk übernimmt: Standort- und Netzprüfung: Belastbare Anschlusskonzepte (inkl. Mittelspannung), Selektivität und Schutz. Planung & Installation: Trafostation, Verteilungen, Leitungsführung, Erdung/Kurzschlussfestigkeit, Brandschutz. Energie-Systemintegration: PV-Anlagen, Batteriespeicher, ggf. Bidirektionalität und Lastmanagement. Betrieb & Sicherheit: Prüfkonzepte nach VDE, Monitoring, Wartung – und Skalierbarkeit für künftige Ladeplätze. So entsteht eine robuste, ausbaufähige Infrastruktur, die hohe Leistungen sicher bereitstellt – und Investitionen langfristig absichert. Zur E|Fachbetriebssuche → Fazit MCS macht den Schwerlastverkehr elektrisch alltagstauglich. Ladefenster passen zu Ruhezeiten, Betriebskosten sinken perspektivisch, und die EU baut den Rahmen für eine Europa-weite Abdeckung. Entscheidend ist jetzt die Umsetzung vor Ort: mit netzdienlicher Planung, sauberer Integration von PV & Speicher und verlässlichem Betrieb. Elektrofachbetriebe sind dabei die Partner, die aus Megawatt-Technik verlässliche Megawatt-Infrastruktur machen. Quellen: Milence ABB E-Mobility & Scania CharIN Vorheriger Beitrag

Rekordwachstum bei E-Auto-Zulassungen: Deutschland erlebt Elektro-Boom trotz Förder-Stopp

  Rekordwachstum bei E-Auto-Zulassungen: Deutschland erlebt Elektro-Boom trotz Förder-Stopp </h1 > Bild: Menno de Jong @Pixabay 297.000 Elektroautos in sieben Monaten – Deutschland erlebt 2025 einen beispiellosen E-Auto-Boom. Mit einem Wachstum von 38,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt sich: Die Elektromobilität hat den Sprung in den Massenmarkt geschafft. Besonders bemerkenswert: Dieser Erfolg kommt ganz ohne staatliche Kaufprämie zustande. Im Juli erreichten E-Autos bereits 18,4 Prozent Marktanteil – ein klares Signal, dass sich die Mobilitätswende in Deutschland beschleunigt. Inhalt Die Wende ist da – und sie funktioniert Was Handwerksbetriebe jetzt erleben Mehr als nur ein Trend Goldgräberstimmung für das E-Handwerk Fazit Die Wende ist da – und sie funktioniert Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts sprechen eine deutliche Sprache: 48.614 neue Elektroautos allein im Juli 2025 bedeuten ein Plus von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese Entwicklung widerlegt alle Skeptiker, die nach dem Ende der Umweltprämie einen Einbruch prognostiziert hatten. Die Eckdaten im Überblick: 297.000+ E-Auto-Neuzulassungen (Januar-Juli 2025) +38,4 % Wachstum gegenüber Vorjahreszeitraum Juli-Rekord: 48.614 neue E-Autos (+58,0 %) Marktanteil: 18,4 % aller Neuzulassungen im Juli Stattdessen zeigt sich: Der deutsche E-Auto-Markt steht auf eigenen, starken Füßen. Sinkende Anschaffungspreise, eine vielfältige Modellpalette und die verbesserte Ladeinfrastruktur haben die staatlichen Anreize erfolgreich abgelöst. Was Handwerksbetriebe jetzt erleben Elektrofachbetriebe spüren diesen Boom unmittelbar: Wallbox-Installationen boomen, Unternehmen fragen verstärkt nach gewerblicher Ladeinfrastruktur, und die Kombination aus Elektroauto und eigener Photovoltaik-Anlage wird zum Standard-Gespräch. „Früher mussten wir Kunden von der Elektromobilität überzeugen. Heute kommen sie zu uns und fragen, wie schnell wir eine Ladelösung installieren können“, berichtet die Branche übereinstimmend. Dabei zeigt sich: Qualifizierte E-Handwerker sind gefragter denn je – denn sichere und normgerechte Installation von Ladeinfrastruktur erfordert echte Fachkompetenz. Besonders Flottenbetreiber und Gewerbetreibende entdecken die wirtschaftlichen Vorteile und setzen dabei auf die Expertise des E-Handwerks – von reduzierten Betriebskosten bis hin zu steuerlichen Vorteilen bei Dienstwagen. Bild: Markus Roider @Pixabay Mehr als nur ein Trend Der aktuelle Erfolg basiert auf handfesten Argumenten: Betriebskosten von teilweise unter 5 Cent pro Kilometer, Wartungsarmut elektrischer Antriebe und die wachsende Erkenntnis, dass Reichweitenangst längst der Vergangenheit angehört. Moderne E-Autos schaffen problemlos 400 bis 600 Kilometer, und das Deutschlandnetz sorgt für flächendeckende Schnelllademöglichkeiten. Gleichzeitig haben die Automobilhersteller ihre Hausaufgaben gemacht: Preisreduzierungen, vielfältige Modellauswahl und verbesserte Verfügbarkeit nach den Lieferengpässen der Vorjahre machen Elektroautos zur ersten Wahl für immer mehr Deutsche. Goldgräberstimmung für das E-Handwerk Diese Entwicklung schafft nachhaltige Geschäftschancen für qualifizierte Elektrofachbetriebe – und zeigt: Das E-Handwerk ist der unverzichtbare Partner der Elektromobilitätswende. Das Installationsgeschäft wächst kontinuierlich – von der einfachen Wallbox bis hin zu intelligenten Lademanagementsystemen für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte. Besonders gefragt sind ganzheitliche Energielösungen: Die Kombination aus PV-Anlage, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur wird zum neuen Standard – und hier glänzt das E-Handwerk mit seiner umfassenden Systemkompetenz. Konkrete Geschäftschancen: Wallbox-Installationen für Privat- und Gewerbekunden Ladeinfrastruktur für Mehrfamilienhäuser und Unternehmen Lastmanagement-Systeme für optimierte Stromverteilung PV-Integration mit Batteriespeichern und Ladelösungen Beratung zu Netzanschluss und Fördermöglichkeiten Hinzu kommt ein wachsender Beratungsbedarf: Unternehmen, die ihre Fahrzeugflotte elektrifizieren, benötigen fachkundige Unterstützung bei Netzanschluss, Lastmanagement und der optimalen Integration in bestehende Gebäudetechnik. E-Handwerker werden damit zu echten Mobilitätsberatern – weit über die reine Installation hinaus. Zur E|Fachbetriebssuche → Fazit Die Rekordwerte bei den E-Auto-Zulassungen markieren mehr als nur einen statistischen Erfolg – sie zeigen, dass Elektromobilität in Deutschland gesellschaftlich angekommen ist. Der Boom funktioniert ohne Subventionen und wird von echter Marktakzeptanz getragen.Für das E-Handwerk bedeutet das eine historische Chance: Als Schlüsselakteur der Energiewende ist es perfekt positioniert, um von diesem Wachstum zu profitieren. Die Wachstumskurve zeigt steil nach oben, und E-Handwerksbetriebe, die heute ihre Kompetenzen ausbauen, werden zu den Gewinnern eines Marktes, der gerade erst richtig durchstartet. Die Zukunft gehört denen, die sie heute mitgestalten. Quellen: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Bundesverband eMobilität (BEM) Vorheriger Beitrag

Technologiesprung 2025: 800-Volt-Systeme eröffnen neue Dimensionen der E-Mobilität

  Technologiesprung 2025: 800-Volt-Systeme eröffnen neue Dimensionen der E-Mobilität </h1 > Bild: Lee Rosario @Pixabay Die Elektromobilität macht 2025 einen entscheidenden Sprung nach vorn. Immer mehr Hersteller bringen Fahrzeuge mit 800-Volt-Systemen auf den Markt – eine Technologie, die Ladezeiten massiv verkürzt und Reichweiten von bis zu 800 Kilometern möglich macht. Damit wird E-Mobilität für Vielfahrer:innen, Pendler und ganze Flotten noch alltagstauglicher. Doch damit dieser Fortschritt auch im Alltag funktioniert, muss die Ladeinfrastruktur mithalten – und hier kommt das E-Handwerk ins Spiel. Inhalt Was bedeutet 800‑Volt‑Technologie? Welche Vorteile bringt die Technik? Welche Modelle kommen 2025? Welche Infrastruktur braucht die neue Technik? Fazit Was bedeutet 800 Volt eigentlich? Die meisten bisherigen Elektroautos nutzen eine 400-Volt-Architektur. Mit 800 Volt verdoppelt sich die Spannung, wodurch bei gleicher Leistung weniger Strom fließen muss. Das sorgt für schlankere Kabel, weniger Hitze und eine bessere Effizienz. Vor allem aber ermöglicht es Ladeleistungen von bis zu 350 kW – und damit Ladezeiten, die sich erstmals mit dem klassischen Tankstopp vergleichen lassen. Welche Vorteile bringt die Technik? Für Autofahrer:innen ergeben sich gleich mehrere Pluspunkte: Schnellladung: 10–80 % in unter 20 Minuten Reichweite: bis zu 800 km pro Ladung Haltbarkeit: weniger Belastung für den Akku, längere Lebensdauer Effizienz: geringere Leitungsverluste, mehr Energie im Akku Damit werden Elektroautos auch für lange Strecken und gewerblichen Einsatz deutlich attraktiver. Bild: „Neue Klasse“ @BMW Welche Modelle kommen 2025? Einige Premium-Modelle nutzen die Technik bereits, doch 2025 erreicht sie den Massenmarkt. Beispiele sind: BMW „Neue Klasse“ – mit 30 % mehr Reichweite und 800-Volt-Ladefähigkeit Audi A6 e-tron – Reichweite bis 750 km, 270 kW Ladeleistung Volvo ES90 – bis zu 700 km WLTP-Reichweite, 350 kW Schnellladen Hyundai & Kia – Ausweitung der Ioniq- und EV-Serien Stellantis & BYD – bringen 800-Volt-Modelle in den mittleren Preisbereich Welche Infrastruktur braucht die neue Technik? Hier zeigt sich die Herausforderung: Viele Ladepunkte arbeiten noch mit 50–150 kW. Damit 800-Volt-Fahrzeuge ihr Potenzial ausschöpfen können, braucht es High-Power-Charging (HPC) mit 150–350 kW. Der Ausbau läuft im Rahmen des Deutschlandnetzes, aber auch in Gewerbe und Privatbereich wächst der Bedarf. Das E-Handwerk ist dafür der Schlüssel: Installation von leistungsfähigen Ladepunkten Prüfung von Netzanschlüssen und Hausanschlüssen Integration von PV-Anlagen und Speichern Beratung zu Fördermitteln und Lastmanagement Zur E|Fachbetriebssuche → Fazit Die 800-Volt-Technologie ist ein echter Meilenstein: Mehr Reichweite, kürzere Ladezeiten und höhere Effizienz machen Elektroautos noch attraktiver. Aber: Ohne passende Ladeinfrastruktur bleiben die Vorteile ungenutzt. Hier sorgt das E-Handwerk dafür, dass Hightech-Fahrzeuge auch im Alltag funktionieren – mit sicheren Anschlüssen, durchdachter Planung und nachhaltiger Integration in Energie- und Gebäudesysteme. Quellen: greencarscompare.com power-sonic.com electrifying.com   Vorheriger Beitrag

Deutschlandnetz-Vorstoß & ländliche Ladeinfrastruktur: Neue Schnellladeparks ab Juni 2025

  Deutschlandnetz-Vorstoß & ländliche Ladeinfrastruktur: Neue Schnellladeparks ab Juni 2025 </h1 > Bild: Ricardo Gomez Angel @Unsplash Im Deutschlandnetz‑Programms hat sich ab Juni 2025 ein signifikanter Ausbau öffentlicher Schnellladeparks abgezeichnet: Betreiber wie Eviny und BayWa Mobility Solutions haben mehrere XL-Ladeparks mit je 16 Schnellladepunkten, betrieben mit 100 % grünem Strom, eröffnet – z. B. in Fürth oder Rosenheim. Diese Entwicklung stärkt nicht nur die Infrastruktur, sondern entlastet zunehmend den ländlichen Raum, der bisher technologisch unterversorgt war. Inhalt Aktuelle Entwicklungen im Überblick Wo sich der Wandel zeigt – und warum das wichtig ist Themenpotenzial fürs E‑Handwerk Herausforderungen – mit Chancen für das Handwerk Warum es sich jetzt lohnt Fazit Aktuelle Entwicklungen im Überblick Stand 1. Juli 2025: Öffentliche Ladepunkte: 131.373 Normalladepunkte und 40.777 Schnellladepunkte Gesamtleistung: 6,79 GW verfügbar Ziel des Deutschlandnetzes: Versorgung an TEN‑V-Korridoren mit mindestens 400 kW Leistung pro Ladepunkt Nutzbarkeit ohne Registrierung (Ad‑Hoc-Zugang) Langfristig mindestens zwei Ladepunkte pro Standort mit 150 kW bzw. 350 kW bis 2027/2030 Wo sich der Wandel zeigt – und warum das wichtig ist Das Programm zielt bewusst auf rural regions sowie Autobahnkorridore ab, die bisher oft weiße Flecken auf der Ladekarte waren. Damit entstehen neue Optionen für Pendler:innen, Gewerketreibende oder Handwerksbetriebe, die auf schnelles Laden angewiesen sind – ohne großen Planungsaufwand und ohne Registrierungspflicht. Nutzer:innen können einfach „stecken und laden“ via Ad-Hoc-Tarif, kontakt- oder kartenlos. Bild: David Vives @unsplash Themenpotenzial fürs E‑Handwerk Das E‑Handwerk kann diesen Ausbau nicht nur nutzen, sondern aktiv mitgestalten. Besonders im Fokus: Beratung und technische Planung neuer Ladeparks oder Gewerbeprojekte Installation von Ladeinfrastruktur, inklusive Starkstromanschlüssen und Lastmanagement Integration mit Photovoltaik-Anlagen vor Ort, speziell in ländlichen Gemeinden Elektrofachbetriebe werden so zunehmend zu lokalen Mobilitätspartnern – zuständig für Technik, Sicherheit und Beratungsleistung beim Netzanschluss oder bei Förderanträgen. Zur E|Fachbetriebssuche → Herausforderungen – mit Chancen für das Handwerk Ein bekanntes Hemmnis im Schnellladepark-Ausbau sind oft fehlende oder verzögerte Stromnetzanschlüsse. In vielen Fällen stehen schon Ladepunkte – aber sie bleiben ungenutzt, weil es an Anschlusskapazität fehlt oder Netzbetreiber lange Genehmigungszyklen benötigen. Hier können E‑Handwerksbetriebe ihre Rolle in Prozessen weiter ausbauen: Beratung zur Netzanschlussplanung und Verzahnung mit Netzbetreibern Mitwirkung bei intelligenten Steuerungslösungen (Lastmanagement) Sicherstellung der eichrechtlichen Anforderungen (MID-Zähler, Abnahme, Betriebssicherheit) Warum es sich jetzt lohnt Planungsvorsprung: Wer jetzt Partnerschaften mit lokalen Kommunen oder Unternehmen eingeht, profitiert von der frühen Phase des Ausbaus Kompetenzgewinn: Kombination aus Ladeinfrastruktur, Photovoltaik und Energiemanagement fordert technisches Know‑how – ideal fürs E‑Handwerk Zukunftsfähigkeit: Ladeparks und dezentrale Infrastruktur schaffen neue regionale Wertschöpfung auch über 2025 hinaus Fazit Das Deutschlandnetz markiert eine neue Phase im Schnellladeausbau – bundesweit, sichtbar und technologieoffen. Für das E‑Handwerk ergeben sich nicht nur Auftragschancen, sondern die Möglichkeit, als kompetente Partner:innen der lokalen Energiewende aufzutreten. Ladeparks sind nicht nur technische Installationen, sondern Wegbereiter klimafreundlicher Mobilität und regionaler Wirtschaftskraft. Wer sich jetzt vernetzt und mitdenkt, kann die Mobilitätswende vor Ort aktiv mitgestalten. Quellen: Welt.de goingelectric.de Vorheriger Beitrag

75 % Sonderabschreibung für E‑Fuhrparks: Steuerlicher Investitions-Booster ab Juli 2025

  75 % Sonderabschreibung für E‑Fuhrparks: Steuerlicher Investitions-Booster ab Juli 2025 </h1 > Bild: Michael Schmitt @Pixabay Elektromobilität erhält seit dem 30. Juni 2025 einen klaren unternehmerischen Anreiz: Unternehmen, Handwerksbetriebe und Selbständige können jetzt 75 % der Anschaffungskosten für neue, vollelektrische Fahrzeuge im ersten Jahr steuerlich absetzen. Dieses neue Instrument ist Teil des steuerlichen Investitions-Sofortprogramms der Bundesregierung, das gezielt auf klimafreundliche Mobilität als Wirtschaftsimpuls setzt, sowie dem wachsenden Bedarf an Ladeinfrastruktur Raum macht – was wiederum dem E‑Handwerk attraktive Perspektiven eröffnet. Inhalt Was bedeutet das konkret für Betriebe? Wer zieht jetzt den größten Nutzen? Warum ist das industriell wichtig? Was bedeutet das konkret für das E‑Handwerk? Fazit Was bedeutet das konkret für Betriebe? Zeitraum: Anschaffungen zwischen 30. Juni 2025 und 31. Dezember 2027 Abschreibungssätze: Jahr 1: 75 % Jahr 2: 10 % Jahr 3 + 4: je 5 % Jahr 5: 3 % Jahr 6: 2 % Gilt für: PKW, Nutzfahrzeuge, E‑Busse, elektrisch betriebene Lkw – sofern betrieblich bilanziert, nicht geleast Die Maßnahme richtet sich also besonders an diejenigen, die Fahrzeuge direkt selbst erwerben oder finanzieren – Leasingnehmer profitieren nicht von diesem Modell. Für sie bleibt die Regelung weitgehend wirkungslos. Wer zieht jetzt den größten Nutzen? Betriebe mit eigenem Fuhrpark – insbesondere aus dem Handwerk, der Logistik oder kommunale Einrichtungen – können ihre Liquidität erheblich entlasten und schneller in klimafreundliche Mobilität investieren. Die Anhebung der Dienstwagenpreisgrenze auf 100.000 € macht zudem die Förderung attraktiver auch für hochwertigere Elektrofahrzeuge. Zur E|Fachbetriebssuche → Bild: Taneli Lahtinen @unsplash Warum ist das industriell wichtig? Diese steuerliche Neujustierung ersetzt die bisherigen direkten Kaufprämien und setzt auf Effizienz und langfristige Investitionsplanung. Da rund 60 % der Neuwagenzulassungen im gewerblichen Bereich erfolgen, entfaltet sie eine sofortige Wirkung auf größere Flotten und Hebt gleichzeitig den Gebrauchtwagenmarkt – wichtige Basis für private Elektromobilität. Was bedeutet das konkret für das E‑Handwerk? Für das E‑Handwerk ergeben sich vielfältige Chancen: Beratung zu passenden Fahrzeug- & Ladekonzepten Installation von Wallboxen und Gewerbeladern Implementierung von Lastmanagementlösungen Integration von PV-Anlagen für betrieblichen Ladestrom Elektrofachbetriebe werden so zu integralen Partnern auf dem Weg zur klimaneutralen Mobilität – egal ob Firmenwagen, Handwerker-Van oder öffentlich zugängliche Ladepunkte. Fazit Die Sonderabschreibung ab Juli 2025 ist ein starker Impuls für nachhaltige Mobilität im Unternehmensbereich: Sie senkt Hürden, fördert Zukunftstechnologien und bringt das E‑Handwerk ins Zentrum der Umsetzung. Wenn Politik und Betriebe jetzt Hand in Hand agieren, kann Deutschland einen wichtigen Schritt in Richtung klimaneutrale Wirtschaft machen. Quellen: IHK München Firmauto.de Vorheriger Beitrag