E|Mobilität für Ihr Unternehmen

E|Mobilität im Unternehmen - macht das Sinn?

Elektroautos sind nicht nur sauber, leise und alltagstauglich – sie sind auch ein zentraler Baustein der so dringend benötigten Energiewende. Das Ziel: Bis 2050 muss Deutschlands Verkehr nahezu komplett auf CO2 verzichten. So zumindest peilen es die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung an.

 

Unternehmen aber sollten dieses Ziel weniger als Zwang verstehen – vielmehr birgt die Mobilitätswende Chancen, die zukunftsorientierte Unternehmer unbedingt wahrnehmen sollten. Zeigen Sie, wieviel Energie in Ihrer Unternehmung steckt und nehmen Sie das große Angebot an Fördermöglichkeiten, die immensen Vorteile der neuen Antriebstechnologie und die Möglichkeiten zur umfassenden Kostensenkung wahr.

 

Wo genau dieses Potenzial steckt? Deutschland-tankt-Strom verrät es Ihnen!

Wo genau Sie sparen können…

 

Wer sich einmal genauer mit dem Thema „Förderung“ beschäftigt hat, weiß um die diversen Vergünstigungen und Pro-Argumente, die sich im Laufe der Jahre um die Elektromobilität versammelt haben. Wo und wie Sie sparen können, haben wir für Sie zusammengetragen…

Seit dem 23.11.2021 fördert das Bundesverkehrsministerium den Aufbau von Ladestationen an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge. Möglich gemacht wird das mit der neuen Förderrichtlinie „Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“.

 

Was wird gefördert | Mit dem Zuschuss Lade­stationen für Elektro­fahrzeuge wird der Kauf und die Installation von Lade­stationen an Stellplätzen, die nicht öffentlich zugänglich sind gefördert. An den Stationen können Firmen­fahrzeuge sowie Privat­fahrzeuge der Beschäftigten aufgeladen werden.

 

  •  der Kauf neuer Lade­stationen mit bis zu 22 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung
  •  der Einbau und An­schluss der Lade­stationen, inklusive aller Installations­arbeiten
  •  Energie­management-Systeme zur Steuerung der Lade­stationen

Erfüllen Ihre Ladestationen die Anforderungen für die Förderung? Das finden Sie ganz schnell heraus:

Zur Liste der geförderten Ladestationen

 

Wer wird gefördert | Mit dem Zuschuss Ladestationen für Elektrofahrzeuge werden gefördert:

 

  •  Unternehmen
  •  Einzelunternehmer
  •  freiberuflich Tätige
  •  kommunale Unternehmen
  •  Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, z. B. Kammern und Verbände
  •  gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen

 

Kommunale Körperschaften können ihren Antrag im Förder­produkt „Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Kommunen“ (439) stellen.

 

Die Konditionen | Sie erhalten einen Zu­schuss von bis zu 900 Euro pro Ladepunkt . Die Anzahl der Lade­punkte geben Sie schon im Antrag an. Ihre Gesamtkosten müssen mindestens 1.285,71 Euro­ betragen, sonst können Sie keinen Zuschuss erhalten. Wenn Ihre Lade­stationen mehrere Lade­punkte haben, können Sie pro Lade­punkt 900 Euro Zu­schuss erhalten – voraus­gesetzt, Ihre Gesamt­kosten liegen über 1285,71 Euro pro Lade­punkt. Ansonsten wird der Zuschuss auf 70% der Gesamtkosten reduziert (siehe Tabelle). Die maximale Zuschuss­höhe beträgt 45.000 Euro je Standort.
Den Zuschuss erhalten Sie direkt auf Ihr Konto ausgezahlt.

 

Anzahl Lade­punktePauschaler Zuschuss GesamtkostenGesamt­zuschuss
1900 EURz. B. 1.000 EUR0
1900 EURmind. 1.285,71 EUR900 EUR
21.800 EURz. B. 2.000 EUR1.400 EUR
21.800 EURmind. 2.571,43 EUR1.800 EUR
32.700 EURz. B. 3.000 EUR2.100 EUR
32.700 EURmind. 3.857,14 EUR2.700 EUR
109.000 EURz.B. 12.000 EUR8.400 EUR
109.000 EURmind. 12.857,14 EUR9.000 EUR
5045.000 EURz. B. 60.000 EUR42.000 EUR
5045.000 EURmind. 64.285,71 EUR45.000 EUR

 

Mehr Informationen finden Sie auf dem Förderportal der KFW.

Förderfähig ist innerhalb der „Kaufprämie für Hybrid- & Elektrofahrzeuge (Umweltbonus)“ der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gem. § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, im Einzelnen ein reines Batterieelektrofahrzeug, von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In Hybrid) oder Brennstoffzellenfahrzeug der Klassen M1 und N1 beziehungsweise N2 soweit diese mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B im Inland geführt werden dürfen. Ebenso förderfähig sind Fahrzeuge, gleich welchen Antriebs, die keine oder weniger als 50 g CO2-Emissionen pro km vorweisen. Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden. Grundlegend aber gelten folgende Förderprämien:

 

9.000,- € Prämie für E|Fahrzeuge mit bis zu 40.000,- € Nettolistenpreis
7.500,- € Prämie für E|Fahrzeuge mit bis zu 65.000,- € Nettolistenpreis

6.750,- € Prämie für Plug-In-Hybride mit bis zu 40.000,- € Nettolistenpreis
5.625,- € Prämie für Plug-In-Hybride mit bis zu 65.000,- € Nettolistenpreis

 

Es kommt jedoch noch dicker! Ab sofort werden sogar junge Gebrauchtfahrzeuge (reine Batterieelektrofahrzeuge, von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-In Hybrid) oder Brennstoffzellenfahrzeuge der Klassen M1 und N1 bzw. N2 soweit diese mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B im Inland geführt werden dürfen) gefördert. Bedeutet, dass junge gebrauchte Elektrofahrzeuge, deren Erstzulassung nach dem 4. November 2o19 und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2o2o und bis zum 31. Dezember 2o21 erfolgt, eine Innovationsprämie erhalten, bei der der bisherige Bundesanteil am Umweltbonus verdoppelt wird und der Herstelleranteil unverändert bleibt. Im Falle der zweiten Zulassung gelten die Fördersätze für Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis für das Basismodell in Deutschland von über 4o.ooo,- € bis maximal 65.ooo,- € .

 

7.5oo,- € Prämie für E|Fahrzeuge ab 4o.ooo,- € bis maximal 65.ooo,- € Nettolistenpreis

5.625,- € Prämie für Plug-In-Hybride ab 4o.ooo,- € bis maximal 65.ooo,- € Nettolistenpreis

Investitionen im Sinne der Verringerung, Vermeidung oder zum Abba von Treibhausgasemissionen werden seitens der Kfw mit der Klimaschutzoffensive für den Mittelstand subventioniert. Bedeutet, dass in diesem Subventionspaket auch die Elektromobilität eine Rolle spielt. So werden Einzelunternehmer, Unternehmen und Freiberufler, deren Jahresumsatz die 500 Millionen Euro Grenze nicht überschreitet, beim Umstieg auf die Elektromobilität unterstützt.

 

Die Förderung umfasst sowohl günstigere Finanzierungsmodelle als auch den sog. Klimazuschuss in Höhe von 3 % auf die Kreditsumme. Das Beste daran: Diese 3 % müssen nicht zurückgezahlt werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Kfw Infocenter unter der 0800 539 9001, Montag bis Freitag 08.00 bis 18.00 Uhr.

 

Übrigens können der Klimazuschuss und der Umweltbonus der BAFA kombiniert werden. Kreditsumme und Klimazuschuss ergeben sich dann nach Abzug von Umweltbonus und etwaigem Händlerrabatt.

 

Ein Beispiel gefällig? Gern! Ihr neues Elektroauto kostet 40.000 Euro. Zunächst einmal verringert sich dieser Kaufpreis durch den Umweltbonus / Innovationsprämie um 9.000 Euro. Es bleiben 31.000 Euro Kaufpreis. Für diese Summe könnten Sie bei der Kfw einen Förderkredit beantragen. Dort wird für den Klimazuschuss von 3 % die Darlehenssumme von eben jenen 31.000 Euro zugrunde gelegt. So ergibt sich ein weiterer Zuschuss von 930 Euro.

Wer sich für ein Elektrofahrzeug entscheidet, ist ab dem Datum der Zulassung 10 Jahre von der Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Danach fallen lediglich 50 % der üblichen Steuer an.

 

Im Vergleich zu Verbrenner kann das bis zu 2.000 Euro einsparen.

 

Wer Gebrauch von einem elektrischen Dienstwagen mit privater Nutzung macht, kann ebenfalls stark einsparen. Statt 1 % des Bruttolistenpreises versteuert der E-Mobilist im besten Fall nur 0,25 %.

Die Total Costs of Ownership...


Mit der Umstellung von konventionell betriebenen Fahrzeugen auf elektrisch angetriebene Pkw leisten Unternehmen nicht nur ihren Anteil zur Energiewende im Verkehr – sie sparen effektiv Kosten ein! Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor werden bei Elektroautos die sog. Total Costs of Ownership (TCO), also die Gesamtkosten von der Anschaffung über Nutzung bishin zum Wiederverkaufswert, interessant. Klar, an erster Stelle stehen natürlich die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten. Aber mal ehrlich: Welches traditionell getriebene Fahrzeug wird derart subventioniert? Fördermittel spielen daher eine immense Rolle! Wer auf sie verzichtet, verspielt eine Menge Geld. Sie beziehen sich nicht nur auf den Kaufpreis – auch die jährlichen Steuern oder der geldwerte Vorteil bei privater Nutzung von Dienstwagen werden von den verschiedenen Förderprogrammen bedacht. Ebenfalls verleihen die geringeren Kosten für Strom, Wartung und Reparaturen der Elektromobilität höchste Attraktivität aus unternehmerischer Sicht.


Vergleicht man die Kosten der Antriebskonzepte über eine Dauer von lediglich 5 Jahren, wird der kalkulatorische Unterschied offensichtlich. Dann nämlich, wenn Wertverlust, Wartung und Instandhaltung die treibenden Kostenfaktoren sind. Auch in puncto „Treibstoff“ liegen Elektroautos deutlich vorn. Spezielle Autostromtarife, die Möglichkeit eigenen Strom mittels PV-Anlage zu erzeugen oder aber die schlichte Unabhängigkeit von öffentlichen Ladestromanbietern sind die zutage liegenden Vorteile einer unternehmenseigenen E-Flotte.


Zu guter Letzt aber signalisieren Sie mit Ihrem Mobilitätswechsel sowohl Ihren Mitarbeitern als auch Ihren Kunden, wie fortschrittlich und nachhaltig Ihr Unternehmen denkt und handelt.



Zukunftssichere Möglichkeit der individuellen Mobilität…

 

In Zeiten von Umweltzonen und strikteren Anforderungen an die „Sauberkeit“ von Fahrzeugen ist man nur mit einem lokal emissionsfreien Fahrzeug wirklich sicher unterwegs. In den kommenden Jahren erwarten wir gesetzliche Rahmenbedingungen, die die Anforderungen an die Luftbelastung zusätzlich verschärfen. Wer im Arbeitsalltag also in feinstaubbelasteten Innenstädten Kundentermine wahrnehmen oder Liefertermine einhalten muss, sollte über das Thema „Elektromobilität“ genauer nachdenken.

 

Mitarbeiterbindung leicht gemacht...

Wer Mitarbeiter nachhaltig an sein Unternehmen binden möchte, für den ist Elektromobilität ebenfalls ein guter Ratgeber. Dank der besonderen steuerlichen Förderung sind Elektroautos als Dienstwagen inkl. privater Nutzung sehr beliebt. Statt der obligatorischen 1 % Regelung gilt hier im besten Fall die 0,25 % Besteuerung. Einzige Voraussetzung: Der Bruttolistenpreis darf die 60.000 Euro Grenze nicht überschreiten.

 

Angesichts dieser Regelung zahlt Ihr Mitarbeiter immerhin 75 % weniger zusätzliche Einkommenssteuer auf den geldwerten Vorteil. Bedeutet: Er bekommt mehr Netto vom Brutto. Wer also bislang eine Gehaltserhöhung umgehen wollte, könnte einen elektrischen Dienstwagen als günstige Alternative für sich entdecken.

 

Wer die Bindung des Mitarbeiters ans Unternehmen weiter steigern möchte, sollte über eine Ladestation am Unternehmensparkplatz nachdenken, an dem Ihre Mitarbeiter kostengünstig bzw. kostenfrei laden können. Das ist auch für Sie als Arbeitgeber interessant, schließlich unterliegt die Zusatzleistung nicht der Umsatzsteuer. Zudem ist das Laden vor Ort kein zu versteuernder geldwerter Vorteil für Ihre Belegschaft – somit einkommenssteuerfrei.

 

Vorteile für Vermieter

 

Wohnungsmieter haben die größten Schwierigkeiten, Elektromobilität zu Ihrer Realität werden zu lassen. Der Grund: Das Errichten von privaten Ladestationen ist aufgrund fehlender Park- und Stellplätze bzw. Garagen nahezu unmöglich. Eben genau dort – im städtischen Raum – müsste der Ausbau der nutzbaren Ladeinfrastruktur stattfinden, denn besonders in der Stadt kann das Elektroauto seine Vorteile ausspielen. Leise. Emissionsfrei. Ohne Reichweitenprobleme. An dieser Stelle also sind Vermieter gefragt.

 

Durch die Schaffung von Ladestandorten sichern sich Vermieter Stand jetzt ein nahezu unschlagbares Argument für potenzielle Mieter. Zu teuer? Ganz und gar nicht, immerhin können auch Vermieter von dem umfassenden Förderangebot von Bund und Ländern Gebrauch machen.

 

Ein anderer Ansatz: Erlauben Sie Ihren Mietern die Installation, Inbetriebnahme und Nutzung einer Wallbox auf eigene Kosten, sofern dies möglich ist. Andernfalls könnten Sie als CPO, als Charge Point Operator gegenüber Ihrem Mieter auftreten und den Ladestrom kostenpflichtig zur Verfügung stellen.